Häufig gestellte Fragen zu virtuellen Serverinstanzen

Kann ein vNIC sowohl eine variable IP-Adresse als auch eine private IP-Adresse haben?

Ja. Eine vNIC für eine Virtual Server-Instanz verfügt über eine private IP und kann mit einer variablen IP-Adresse verknüpft werden.

Instanz1 verfügt über zwei vNICs namens vNIC1 und vNIC2. Können diese beiden vNICs demselben Teilnetz zugeordnet werden?

Ja, Sie können mehrere Netzschnittstellen einer Instanz demselben Teilnetz zuordnen.

Kann eine Instanz ohne ein Teilnetz erstellt werden, z. B. nur mit einer variablen IP-Adresse?

Nein. Eine Virtual Server-Instanz muss in einem Teilnetz bereitgestellt werden.

Kann eine Instanz mehreren VPC-Instanzen zugeordnet werden?

Nein. Eine Virtual Server-Instanz kann nur in einer einzigen VPC bereitgestellt werden.

Ist es richtig, dass ein Kunde bei der Zuordnung einer variablen IP-Adresse in einer VPC-Instanz die Netzschnittstelle der Instanz angeben muss?

Ja. Die Zuordnung der variablen IP-Adresse zur primären Netzschnittstelle eines Servers hilft zunächst bei der Einrichtung des Datenpfads. Später können Sie die Floating-IP-Adresse auf Wunsch einer anderen Netzwerkschnittstelle zuordnen. Alternativ dazu können Sie das Routing for die Schnittstelle im Gastbetriebssystem manuell konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Netzschnittstellen hinzufügen oder bearbeiten.

Angenommen, dass Instanz1 eines VPC-Systems nur über vNIC1 verfügt und Teilnetz1 zugeordnet ist. Teilnetz1 ist einem öffentlichen Gateway (PGW) zugeordnet. Kann ein Kunde Instanz1 trotzdem eine variable IP-Adresse zuordnen?

Ja, ein Server kann sich in einem Teilnetz befinden, das einem öffentlichen Gateway zugeordnet ist, und zusätzlich über eine variable IP-Adresse verfügen. Die Zuordnung der variablen IP-Adresse zu einer Instanz steht in keiner Beziehung dazu, ob dem Teilnetz ein öffentliches Gateway zugeordnet ist. Eine variable IP-Adresse, die einer Instanz zugeordnet ist, hat Vorrang vor dem öffentlichen Gateway, das dem Teilnetz zugeordnet ist.

Welche Regionen sind verfügbar?

Sie können virtuelle Serverinstanzen für IBM Cloud® Virtual Private Cloud in Chennai - Airtel (in-che), Dallas (us-south), Frankfurt (eu-de), London (eu-gb), Madrid (eu-es), Montreal (ca-mon), Mumbai - Airtel (in-mum), Osaka (jp-osa), São Paulo (br-sao), Sydney (au-syd), Tokio (jp-tok), Toronto (ca-tor), und Washington DC (us-east) erstellen.

Kann ich vorhandene Virtual Server-Instanzen aus meiner klassischen Infrastruktur zusammen mit einer IBM Cloud VPC-Instanz verwenden?

Sie können eine Virtual Server-Instanz von der klassischen Infrastruktur auf eine VPC-Instanz migrieren. Sie müssen eine Image-Vorlage erstellen, diese in IBM Cloud Object Storage exportieren und das Image anschließend an die Anforderungen der VPC-Infrastruktur anpassen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Virtuellen Server aus klassischer Infrastruktur migrieren.

Welche Familien virtueller Server werden in IBM Cloud VPC unterstützt?

Derzeit werden Virtual Server-Instanzen in den Profilfamilien 'Ausgewogen', 'Speicher' und 'Rechenressourcen' unterstützt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Profile.

Was kann ich tun, wenn eine Instanz einen nicht einwandfreien Zustand wie kontinuierliches Starten oder Stoppen aufweist?

Sie können einen Befehl absetzen, um das Stoppen der Instanz zu erzwingen. Rufen Sie mithilfe der IBM Cloud-CLI die Instanz-ID ab und führen Sie anschließend den Befehl ibmcloud is instance-stop --no-wait -f aus. Nachdem die Instanz gestoppt wurde, können Sie sie entweder erneut starten oder löschen.

Wenn ich versuche, mein Ubuntu-Image mit apt zu aktualisieren, wird eine Fehlernachricht für die Datei grub/menu.lst ausgegeben. Wie kann ich das Problem beheben?

Bearbeiten Sie die Datei '/boot/grub/menu.lst' und ändern Sie dabei # groot=LABEL... in # groot=(hd0). Führen Sie anschließend den Befehl sudo update-grub-legacy-ec2 aus.

In welchen Fällen wird mein virtueller Server auf einen anderen Host migriert?

Ein virtueller Server wird nur in selten erforderlichen Fällen auf einen anderen Host migriert. Wenn eine Migration erforderlich ist, wird der virtuelle Server heruntergefahren, migriert und anschließend erneut gestartet. Ein virtueller Server kann in den folgenden Fällen migriert werden:

  • Wartung der Infrastruktur. Möglicherweise erhalten Sie eine E-Mail, in der darauf hingewiesen wird, dass an einem System, auf dem Ihr virtueller Server gehostet wird, Wartungsarbeiten erforderlich sind. Möglicherweise muss Ihr virtueller Server als Teil der Infrastrukturwartung migriert werden.
  • Ungeplanter Hostausfall. Die folgenden Aktionen gelten, wenn ein unerwarteter Hostfehler auftritt:
    • Die virtuellen Server, die auf dem Host ausgeführt wurden, werden gestoppt, wenn der Ausfall festgestellt wird.
    • Die virtuellen Server werden automatisch neu zugeordnet und auf einem anderen Rechenhost in derselben Zone (mit mehreren Regionen) erneut gestartet.
    • Die neu gestarteten virtuellen Server verwenden dasselbe Startvolume und dieselben Datenvolumes wie der ursprüngliche virtuelle Server.
    • Der virtuelle Server, der erneut gestartet wurde, erhält auf dem neuen Knoten dieselbe variable IP-Adresse, statische IP-Adresse und dynamische IP-Adresse.
    • Wenn der virtuelle Server nicht für die Ausführung auf einem anderen Rechenknoten geplant werden kann, wird er in den Status FAILED versetzt.

Kann ich ein verschlüsseltes Image verwenden?

Ja, Sie können ein unterstütztes angepasstes Image mit LUKS-Verschlüsselung und einer eigenen Kennphrase verschlüsseln. Weitere Informationen finden Sie unter Verschlüsseltes angepasstes Image erstellen. Wenn das Image verschlüsselt und in IBM Cloud VPC importiert ist, können Sie es zum Bereitstellen virtueller Serverinstanzen verwenden.

Kann ich für ein angepasstes Images, das ich erstellt habe, meine eigene Lizenz verwenden?

Ja, für bestimmte Versionen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL), SUSE Linux Enterprise Server und Windows-Betriebssystemen können Sie beim Importieren eines benutzerdefinierten Images Ihre eigene Lizenz (BYOL) in die IBM Cloud VPC einbringen. Diese Images werden von Ihnen registriert und lizenziert. Sie behalten die Kontrolle über Ihre Lizenz und durch die Nutzung Ihrer Lizenz entstehen keine Zusatzkosten. Weitere Informationen finden Sie in Eigene Lizenz verwenden: BYOL.

Wie führt IBM die Wartung durch?

Weitere Informationen enthält der Abschnitt mit Informationen zu Cloud-Wartungsoperationen.

Was geschieht, wenn der Host meines virtuellen Servers ausfällt?

Weitere Informationen enthält der Abschnitt mit Informationen zu Cloud-Wartungsoperationen.

Welche Platten werden als zu meiner neuen Windows-VSI zugeordnet angezeigt?

Wenn Sie eine Windows-VSI mit einem Archivimage bereitstellen, zeigt der Plattenmanager möglicherweise nicht erwartete Platten an. Nach der Bereitstellung einer neuen Windows-Instanz, die mittels Archivimage erfolgt ist, sind eine Platte für die Cloud-Initialisierung (cloud-init) und eine Auslagerungsplatte vorhanden. Für die Platte für die Cloud-Initialisierung wird möglicherweise eine Größe von 378 KB angezeigt. Die Auslagerungsplatte kann eine Größe von 44 KB aufweisen; die Auslagerungsplatte wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschaltet. Diese kleinen Platten funktionieren wie vorgesehen. Sie dürfen nicht versuchen, eine dieser Festplatten zu löschen oder zu formatieren, die mit Ihrer neuen virtuellen Windows-Serverinstanz verknüpft sind.

Was ist Image von Datenträger und wie bezieht es sich auf virtuelle Serverinstanzen?

Sie können ein benutzerdefiniertes Image aus einem Startvolume erstellen, das an eine virtuelle Serverinstanz angehängt ist. Anschließend können Sie das benutzerdefinierte Image verwenden, um neue virtuelle Serverinstanzen bereitzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum Erstellen eines Image aus einem Datenträger.

Was sind die Kennung der virtuellen Serverinstanz und die SMBIOS-System-UUID?

Der Virtual Server-Instanz wird automatisch eine Instanz-ID zugeordnet, die die SMBIOS-System-UUID als Teil der ID einschließt, wenn die Instanz erstellt wird. IDs sind unveränderlich, global eindeutig und werden nie wiederverwendet, sodass die ID eine bestimmte Instanziierung einer Virtual Server-Instanz in allen IBM Cloud-Instanzen eindeutig identifiziert. Die ID, einschließlich des Abschnitts der SMBIOS-System-UUID, ist statisch und bleibt für den Lebenszyklus der Virtual Server-Instanz bestehen, bis diese Instanz gelöscht wird.

Weitere Informationen zum Abrufen dieser Informationen aus dem virtuellen Server finden Sie unter 'Virtual Server-Instanzen verwalten' im Abschnitt ID der Virtual Server-Instanz abrufen.

Kann ich auf Metadaten für meine Virtual Server-Instanzen zugreifen?

Ja, sofern Ihr Konto über eine spezielle Berechtigung verfügt, können Sie auf den Metadatendienst zugreifen, um Informationen zu Ihren VPC-Rechenressourcen abzurufen. Der Metadatendienst ist eine REST-API, die Sie mithilfe einer bekannten URI aufrufen, um instanzspezifische Informationen vom Metadatenserver abzurufen. Weitere Informationen finden Sie unter Über Metadaten für VPC(Beta).

Kann ich dasselbe Betriebssystemimage für mehrere Konten verwenden?

Ja, wenn Sie ein angepasstes Image für IBM Cloud VPCerstellen, können Sie diese Images in einen privaten Katalog importieren, um sie für mehrere Konten zu verwenden. Ein privater Katalog bietet Ihnen die Möglichkeit, den Zugriff auf Produkte für mehrere Konten zu verwalten, sofern sich diese Konten innerhalb desselben Unternehmens befinden. Sie müssen zuerst alle Schritte ausführen, um das angepasste Image in IBM Cloud VPC zu importieren, damit Sie das Image in einen privaten Katalog importieren können. Weitere Informationen zu Aspekten und Einschränkungen des privaten Katalogs finden Sie unter Einführung in angepasste Images.

Kann ich ein angepasstes Image in einem privaten Katalog mit einer Instanzgruppe verwenden?

Ja, Sie können ein angepasstes Image in einem privaten Katalog mit einer Instanzgruppe verwenden. Sie müssen jedoch zuerst eine Service-zu-Service-Richtlinie für globalcatalog-collection.instance.retrieve erstellen, damit Sie die Instanzgruppe erstellen können. Weitere Informationen finden Sie unter Angepasstes Image in einem privaten Katalog mit einer Instanzgruppe verwenden.

Kann ich nach dem Erstellen der Ressourcengruppe den Bootdatenträger ändern, der meiner Ressourcengruppe zugeordnet ist?

Nein. Die Ressourcengruppe eines Datenträgers wird bei der Ressourcenerstellung festgelegt und kann nicht geändert werden. Dieses Verhalten wird von allen VPC-Ressourcen gemeinsam genutzt.

Kann ich meinen Datenträger in eine andere Region oder Zone verschieben?

Nein, ein Datenträger ist auf die Zone beschränkt, in der er erstellt wurde. Sie können die Daten des Datenträgers jedoch versetzen, indem Sie eine neue Momentaufnahme vom Datenträger und einen neuen Datenträger aus dieser Momentaufnahme in einer anderen Zone erstellen.

Warum kann ich über meine virtuelle Serverinstanz keine Verbindung zum Internet herstellen?

Virtuelle Serverinstanzen verwenden IBM VPC-DNS-Serveradressen wie 161.26.0.10 und 161.26.0.11. Wenn Sie keine Verbindung zum Internet herstellen können, überprüfen Sie, ob Sie beide IP-Adressen von Ihrer Instanz aus mit Ping überprüfen können. Ihre Linux-Instanzen sollten beispielsweise automatisch die folgenden Einträge enthalten, wenn sie bereitgestellt werden.

more /etc/resolv.conf
Generated by NetworkManager
nameserver 161.26.0.10
nameserver 161.26.0.11

Sie können auch überprüfen, ob Sie Regeln haben, die UDP Port 53 für DNS-Verkehr in einer Sicherheitsgruppe erlauben.

Kann ich die Speicherkapazität meiner virtuellen Serverinstanz erhöhen oder ändern?

Nein. Der Instanzspeicher besteht aus einem oder mehreren Solid-State-Laufwerken, die bei der Bereitstellung an Ihre virtuelle Serverinstanz angeschlossen werden. Die Kapazität des Instanzspeichers richtet sich vollständig nach dem von Ihnen ausgewählten Profil der virtuellen Serverinstanz. Sie können die Größe einer laufenden Instanz nicht ändern, keine zusätzlichen Instanzspeicherplatten hinzufügen und keine vorhandenen Instanzspeicherplatten von einer laufenden Instanz trennen. Um die Speicherkapazität Ihrer Instanz zu ändern, müssen Sie eine neue virtuelle Serverinstanz mit einem Profil bereitstellen, das die von Ihnen benötigte Kapazität bietet.

Instanzspeicher ist nicht dasselbe wie Blockspeicher, Dateispeicher oder Objektspeicher und kann nicht über diese Dienste oder die dazugehörigen CLI-Befehle verwaltet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum Instanzspeicher.