Linkendpunkte erstellen und verwalten

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Linkendpunkte erstellen und verwalten

Erstellen Sie Ihre Satellite-Endpunkte, um das Netz zwischen Ihrem IBM Cloud Satellite-Standort und Services, Servern, oder Apps, die außerhalb des Standorts ausgeführt werden, zu verwalten.

Cloudendpunkte (cloud) für Verbindungen zu Ressourcen außerhalb des Standorts erstellen

Erstellen Sie einen Endpunkt vom Typ cloud, sodass Quellen an Ihrem Satellite-Standort eine Verbindung zu einem Service, einem Server oder einer App herstellen können, der bzw. die außerhalb des Standorts ausgeführt wird.

Stellen Sie vor dem Start sicher, dass folgende Kriterien erfüllt sind:

Quellclient
Ein Satellite-Cluster oder ein Host, den Sie an Ihren Standort angeschlossen haben. Weitere Informationen zur Erstellung eines Satellite-Clusters finden Sie unter Satellite-Cluster erstellen. Wenn Sie einen Host verwenden möchten, müssen Sie einen Host an Ihre Position anhängen , ordnen Sie den Host jedoch nicht der Satellite Steuerebene oder einem Satellite Cluster zu. Durch Zuweisen (Assign) des Hosts wird ein Bootstrap-Prozess gestartet, der den SSH-Zugriff auf Ihren Host entfernt.
Zielressource
Ein Service, ein Server oder eine App, der bzw. die außerhalb des Standorts ausgeführt wird, aber über IBM Cloud zugänglich ist. Beispiel: Sie können den privaten Serviceendpunkt für einen IBM Cloud-Service verwenden, weil dieser private Serviceendpunkt innerhalb des IBM Cloud-Netzes weiterleitbar ist. Wenn Sie eine Verbindung zu einem Service herstellen wollen, der außerhalb von IBM Cloud ausgeführt wird, muss dieser Service aus dem IBM Cloud-Netz heraus zugänglich sein.
Berechtigungen
Die Administrator IBM Cloud IAM-Plattformrolle für die Ressource Verknüpfung in IBM Cloud Satellite. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerberechtigungen überprüfen.

Cloudendpunkt über die Konsole erstellen

Sie können einen Cloudendpunkt über die Konsole erstellen, sodass Quellen an Ihrem Satellite-Standort eine Verbindung zu einem Service, einem Server oder einer App herstellen können, der bzw. die außerhalb des Standorts ausgeführt wird.

  1. Klicken Sie im Satellite-Dashboard Standorte auf den Namen Ihres Standorts.
  2. Prüfen Sie auf der Registerkarte Übersicht, ob Ihr Standort den Status Normal hat.
  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Linkendpunkte auf Endpunkt erstellen.
  4. Wählen Sie Cloud aus, um einen Endpunkt für einen Service, einen Server oder eine App zu erstellen, der bzw. die außerhalb des Standorts ausgeführt wird.
  5. Geben Sie einen Endpunktnamen, den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) der Zielressource oder die IP-Adresse und den Port ein, an dem Ihre Zielressource für eingehende Anforderungen empfangsbereit ist. Die IP-Adresse oder der FQDN muss in eine öffentliche IP-Adresse oder in eine private IP-Adresse aufgelöst werden, auf die in IBM Cloudzugegriffen werden kann, z. B. ein privater Serviceendpunkt.
  6. Wählen Sie das Protokoll aus, das eine Quelle verwenden muss, um eine Verbindung zum Ziel-FQDN oder zu der IP-Adresse herzustellen. Dieses Protokoll muss dem Port für Ihre Zielressource entsprechen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Endpunktprotokolle.
    • Wenn Sie das Protokoll TLS oder HTTPS ausgewählt haben und eine serverseitige Authentifizierung des Zertifikats des Ziels verbindlich machen wollen, wählen Sie das Kontrollkästchen Zielzertifikat verifizieren aus.
    • Wenn Sie das Protokoll TLS oder HTTPS ausgewählt haben, sich die Zielressource jedoch noch in der Entwicklung befindet, können Sie auf Zertifikat hochladen klicken, um Ihre Datei mit einem selbst signierten Zertifikat hinzuzufügen. Diese Datei ssl.crt muss das öffentliche Zertifikat in Base64-Codierung für den Hostnamen Ihrer Ressource enthalten und darf nicht den privaten Zertifikatsschlüssel ssl.key enthalten. Informationen zum Erstellen eines selbstsignierten Zertifikats zu Testzwecken mithilfe von OpenSSL, finden Sie in dieser Anleitung zum selbstsignierten SSL-Zertifikat.
    • Wenn Sie das Protokoll TLS oder HTTPS ausgewählt haben und zulassen möchten, dass ein separater Hostnamen für den TLS-Handshake der Ressourcenverbindung bereitgestellt wird, geben Sie den Servernamensindikator (SNI) ein.
  7. Konfigurieren Sie optionale Verbindungseinstellungen; beispielsweise können Sie ein Inaktivitätszeitlimit festlegen. Wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 600 Sekunden. Der Standardwert ist 60 Sekunden.
  8. Klicken Sie auf Erstellen. Warten Sie einige Minuten, bis die Satellite Link-Connectorkomponente Ihrem Endpunkt einen Port zuweist.
  9. Kopieren Sie in der Tabellenzeile für Ihren Endpunkt den Hostnamen für Ihren Satellite Link-Connector und den Port für Ihren Endpunkt im Feld Adresse.
  10. Verwenden Sie die Adresse, um eine Quelle an Ihrem Standort mit Ihrem Ziel zu verbinden.

Cloud-Endpunkte mit der CLI erstellen

Sie können einen Cloudendpunkt über die Befehlszeilenschnittstelle (CLI) erstellen, sodass Quellen an Ihrem Satellite-Standort eine Verbindung zu einem Service, einem Server oder einer App herstellen können, der bzw. die außerhalb des Standorts ausgeführt wird.

  1. Rufen Sie die ID Ihres Satellite-Standorts ab und prüfen Sie, ob Ihr Standort den Status Normal hat.

    ibmcloud sat location ls
    

    Beispielausgabe

    Name               ID                     Status   Ready   Created       Hosts (used/total)   Managed From
    port-antwerp       brlono42051up3k4htu0   normal   yes     2 weeks ago   6 / 7                London
    
  2. Erstellen Sie einen Endpunkt vom Typ cloud.

    ibmcloud sat endpoint create --location <location_ID> --name <endpoint_name> --dest-type cloud --dest-hostname <FQDN_or_IP> --dest-port <port> [--dest-protocol <destination_protocol>] --source-protocol <source_protocol>  [--sni <sni>]
    
    Informationen zur API-Anforderung
    Komponente Beschreibung
    --location <location_ID> Geben Sie die ID Ihres Satellite-Standorts an, die Sie zuvor abgerufen haben.
    --name <endpoint_name> Geben Sie einen Namen für Ihren Satellite-Endpunkt ein.
    --dest-type cloud Geben Sie cloud ein, um anzugeben, dass die Zielressource außerhalb des Standorts ausgeführt wird.
    --dest-hostname <FQDN_or_IP> Geben Sie den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) oder die extern zugängliche IP-Adresse des Ziels ein, zu dem eine Verbindung hergestellt werden soll. Bei Cloud-Endpunkten muss dieser Wert auf eine öffentliche IP-Adresse oder auf eine private IP-Adresse aufgelöst werden, auf die innerhalb von IBM Cloud zugegriffen werden kann, wie beispielsweise ein privater Cloud-Service-Endpunkt.
    --dest-port <port> Geben Sie den Port ein, über den die Zielressource für eingehende Anforderungen empfangsbereit ist. Stellen Sie sicher, dass der Port dem Zielprotokoll entspricht.
    --dest-protocol <destination-protocol> Optional: Geben Sie das Protokoll der Zielressource ein. Wenn Sie diese Option nicht angeben, wird das Zielprotokoll aus dem Quellenprotokoll übernommen. Zu den unterstützten Protokollen gehören tcp und tls. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Endpunktprotokolle.
    --source-protocol <source-protocol> Geben Sie das Protokoll ein, dass die Quelle für die Verbindung zur Zielressource verwenden muss. Zu den unterstützten Protokollen gehören tcp, tls, http, https und http-tunnel. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Endpunktprotokolle.
    --sni <sni> Optional. Wenn Sie ein tls- oder https-Quellenprotokoll angeben und dem TLS-Handshake einen separaten Hostnamen hinzufügen wollen, fügen Sie den Servernamensindikator ein.
  3. Warten Sie einige Minuten, bis die Satellite Link-Connectorkomponente Ihrem Endpunkt einen Port zuweist.

  4. Überprüfen Sie, ob Ihr Endpunkt erstellt wurde. Kopieren Sie in der Ausgabe den Hostnamen für Ihren Satellite Link-Connector und den Port für Ihren Endpunkt im Feld Address.

    ibmcloud sat endpoint ls --location <location_ID>
    

    Beispielausgabe

    ID                           Name                                         Destination Type   Address                                                                                                    Status
    c0mnbnkw0jl8si22djkg_cEomQ   openshift-api-c0mpnn4w0bv28oq2dks0           location           TCP  c-02.us-east.link.satellite.cloud.ibm.com:32823                                                       enabled
    c0mnbnkw0jl8si22djkg_6UTZd   satellite-healthcheck-c0mnbnkw0jl8si22djkg   location           HTTP c-02.us-east.link.satellite.cloud.ibm.com:32822                                                       enabled
    c0mnbnkw0jl8si22djkg_GzstO   test-endpoint                                cloud              TLS  nae4dce0eb35957baff66-edfc0a8ba65085c5081eced6816c5b9c-c000.us-east.satellite.appdomain.cloud:30819   enabled
    
  5. Verwenden Sie die Adresse, um eine Quelle an Ihrem Standort mit Ihrem Ziel zu verbinden.

Verbindungen über Cloudendpunkte testen

Verwenden Sie den Hostnamen und den Port für den Satellite Link-Connector, die Ihrem Endpunkt zugewiesen sind, um eine Verbindung zu Ihrer Zielressource von einer Quelle an Ihrem Standort herzustellen. Die Quelle kann ein Satellite-Cluster sein, den Sie zuvor erstellt haben, oder ein Host, den Sie Ihrem Standort zugewiesen haben.

Beispiel für das Testen der Verbindung über einen nicht zugewiesenen Host:

  1. Melden Sie sich bei Ihrem Host an. Geben Sie bei Aufforderung das Kennwort für den Zugriff auf Ihren Host ein.

    ssh root@<ip_address>
    
  2. Verwenden Sie den Hostnamen und den Port für den Satellite Link-Connector, um die Verbindung zu Ihrer Zielressource zu testen.

    curl http://<linkconnector_hostname>:<port>
    

Beispiel für das Testen der Verbindung über einen Satellite-Cluster:

  1. Legen Sie Ihren Cluster als Ziel fest. Wenn Sie nicht mit dem Netz Ihres Standorthosts verbunden sind, schließen Sie die Option --endpoint link ein.

    ibmcloud oc cluster config --cluster <cluster_name> --admin [--endpoint link]
    
  2. Stellen Sie eine Beispielapp auf Ihrem Cluster bereit. Zum Testen der Verbindung von Ihrem Standort zu Ihrem Endpunkt müssen Sie mit dem Netz verbunden sein, mit dem Ihr Satellite-Cluster verbunden ist. Sie können eine Verbindung zu dem Netz herstellen, indem Sie eine App bereitstellen, sich bei der App anmelden und dann eine Curl-Anforderung für Ihren Endpunkt ausführen. Im folgenden Beispiel wird die App nginx auf Ihrem Cluster bereitgestellt.

    1. Erstellen Sie eine Konfigurationsdatei für Ihre Bereitstellung.
        apiVersion: apps/v1
        kind: Deployment
        metadata:
          name: nginx-deployment
        spec:
          replicas: 1
          selector:
            matchLabels:
              app: nginx
          template:
            metadata:
              labels:
                app: nginx
            spec:
              containers:
              - name: nginx
                image: nginxinc/nginx-unprivileged
                ports:
                - containerPort: 80
        ```
    2. Stellen Sie die App auf Ihrem Cluster bereit.
    
    ```sh {: pre}
        oc apply -f deployment.yaml
        ```
    3. Überprüfen Sie, ob die App `nginx` erfolgreich auf Ihrem Cluster bereitgestellt wurde.
    
    ```sh {: pre}
        oc get pods
        ```
        Beispielausgabe
    
        ```sh {: screen}
        NAME                                READY   STATUS    RESTARTS   AGE
        nginx-deployment-85ff79dd56-6lrpg   1/1     Running   0          11s
        ```
    
  3. Melden Sie sich bei Ihrem Pod an.

    oc exec <pod_name> -it bash
    
  4. Verwenden Sie den Hostnamen und den Port für den Satellite Link-Connector, um die Verbindung zu Ihrer Zielressource zu testen.

    curl http://<linkconnector_hostname>:<port>
    

Standortendpunkte (location) für Verbindungen zu Ressourcen an einem Standort erstellen

Erstellen Sie einen Endpunkt vom Typ location, sodass Quellen, die mit dem privaten IBM Cloud-Netz verbunden sind, eine Verbindung zu einem Service, einem Server oder einer App an Ihrem Satellite-Standort herstellen können.

Stellen Sie vor dem Start sicher, dass folgende Kriterien erfüllt sind:

Quellclient

Ein Service, ein Server, oder eine App, der/die auf das private IBM Cloud-Netz zugreifen kann. Zielressource

Ein Service, Server, oder eine App, der bzw. die in einem Satellite-Cluster oder einem Host ausgeführt wird, den Sie an Ihren Standort angeschlossen haben. Weitere Informationen zur Erstellung eines Satellite-Clusters finden Sie unter Satellite-Cluster erstellen. Wenn Sie einen Host verwenden möchten, müssen Sie einen Host an Ihre Position anhängen , ordnen Sie den Host jedoch nicht der Satellite Steuerebene oder einem Satellite Cluster zu. Durch Zuweisen (Assign) des Hosts wird ein Bootstrap-Prozess gestartet, der den SSH-Zugriff auf Ihren Host entfernt.

Berechtigungen

Die Administrator IBM Cloud IAM-Plattformrolle für die Ressource Verknüpfung in IBM Cloud Satellite. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerberechtigungen überprüfen.

Standortendpunkte über die Konsole erstellen

Erstellen Sie einen Endpunkt über die Konsole, sodass Quellen, die mit dem privaten IBM Cloud-Netz verbunden sind, eine Verbindung zu einem Service, einem Server oder einer App an Ihrem Satellite-Standort herstellen können.

  1. Klicken Sie im Satellite-Dashboard Standorte auf den Namen Ihres Standorts.

  2. Prüfen Sie auf der Registerkarte Übersicht, ob Ihr Standort den Status Normal hat.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Linkendpunkte auf Endpunkt erstellen.

  4. Wählen Sie Satellite-Standort aus, um einen Endpunkt für einen Service, einen Server oder eine App an Ihrem Satellite-Standort zu erstellen.

  5. Geben Sie einen Endpunktnamen, den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) der Zielressource oder die IP-Adresse und den Port ein, an dem Ihre Zielressource für eingehende Anforderungen empfangsbereit ist. Der FQDN oder die IP-Adresse müssen von den Steuerebenenhosts für Satellite-Positionen oder von den Positionen, an denen der Agent für den Satellite-Connector ausgeführt wird, aufgelöst und erreichbar sein.

  6. Wählen Sie das Protokoll aus, das eine Quelle verwenden muss, um eine Verbindung zum Ziel-FQDN oder zu der IP-Adresse herzustellen. Dieses Protokoll muss dem Port für Ihre Zielressource entsprechen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Endpunktprotokolle.

    • Wenn Sie das Protokoll TLS oder HTTPS ausgewählt haben und eine serverseitige Authentifizierung des Zertifikats des Ziels verbindlich machen wollen, wählen Sie das Kontrollkästchen Zielzertifikat verifizieren aus.
    • Wenn Sie das Protokoll TLS oder HTTPS ausgewählt haben, sich die Zielressource jedoch noch in der Entwicklung befindet, können Sie auf Zertifikat hochladen klicken, um Ihre Datei mit einem selbst signierten Zertifikat hinzuzufügen. Diese Datei ssl.crt muss das öffentliche Zertifikat in Base64-Codierung für den Hostnamen Ihrer Ressource enthalten und darf nicht den privaten Zertifikatsschlüssel ssl.key enthalten. Informationen zum Erstellen eines selbstsignierten Zertifikats zu Testzwecken mithilfe von OpenSSL, finden Sie in dieser Anleitung zum selbstsignierten SSL-Zertifikat.
    • Wenn Sie das Protokoll TLS oder HTTPS ausgewählt haben und zulassen möchten, dass ein separater Hostnamen für den TLS-Handshake der Ressourcenverbindung bereitgestellt wird, geben Sie den Servernamensindikator (SNI) ein.
  7. Konfigurieren Sie optionale Verbindungseinstellungen; beispielsweise können Sie ein Inaktivitätszeitlimit festlegen. Wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 600 Sekunden. Der Standardwert ist 60 Sekunden.

  8. Klicken Sie auf Erstellen. Warten Sie einige Minuten, bis die Satellite Link-Connectorkomponente Ihrem Endpunkt einen Port zuweist.

  9. Kopieren Sie in der Tabellenzeile für Ihren Endpunkt den Hostnamen für Ihren Satellite Link-Tunnelserver und den Port für Ihren Endpunkt im Feld Adresse.

  10. Testen Sie die Verbindung zu Ihrem IBM Cloud-Endpunkt mithilfe der Adresse über Ihren Quellenclient im privaten Satellite-Netz. Abhängig von Ihrem Quellenclient können Sie zum Beispiel eine Curl-Anforderung an den Endpunkt senden:

    curl http://<linkserver_hostname>:<port>
    

Standortendpunkte über die CLI erstellen

Erstellen Sie einen Endpunkt über die Befehlszeilenschnittstelle (CLI), sodass Quellen, die mit dem privaten IBM Cloud-Netz verbunden sind, eine Verbindung zu einem Service, einem Server oder einer App an Ihrem Satellite-Standort herstellen können.

  1. Rufen Sie die ID Ihres Satellite-Standorts ab und prüfen Sie, ob Ihr Standort den Status Normal hat.

    ibmcloud sat location ls
    

    Beispielausgabe

    Name               ID                     Status   Ready   Created       Hosts (used/total)   Managed From
    port-antwerp       brlono42051up3k4htu0   normal   yes     2 weeks ago   6 / 7                London
    
  2. Erstellen Sie einen Endpunkt vom Typ location.

    ibmcloud sat endpoint create --location <location_ID> --name <endpoint_name> --dest-type location --dest-hostname <FQDN_or_IP> --dest-port <port> [--dest-protocol <destination_protocol>] --source-protocol <source_protocol>
    
    Informationen zur API-Anforderung
    Komponente Beschreibung
    --location <location_ID> Geben Sie die ID Ihres Satellite-Standorts an, die Sie zuvor abgerufen haben.
    --name <endpoint_name> Geben Sie einen Namen für Ihren Satellite-Endpunkt ein.
    --dest-type cloud Geben Sie cloud ein, um anzugeben, dass die Zielressource außerhalb des Standorts ausgeführt wird.
    --dest-hostname <FQDN_or_IP> Geben Sie den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) oder die extern zugängliche IP-Adresse des Ziels ein, zu dem eine Verbindung hergestellt werden soll. Bei Standort-Endpunkten muss dieser Wert von den Hosts der Steuerungsebene für Satellite-Standorte aufgelöst werden und von dort aus erreichbar sein oder dort, wo der Agent für den Satellite Connector ausgeführt wird.
    --dest-port <port> Geben Sie den Port ein, über den die Zielressource für eingehende Anforderungen empfangsbereit ist. Stellen Sie sicher, dass der Port dem Zielprotokoll entspricht.
    --dest-protocol <destination-protocol> Optional: Geben Sie das Protokoll der Zielressource ein. Wenn Sie diese Option nicht angeben, wird das Zielprotokoll aus dem Quellenprotokoll übernommen. Zu den unterstützten Protokollen gehören tcp und tls. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Endpunktprotokolle.
    --source-protocol <source-protocol> Geben Sie das Protokoll ein, dass die Quelle für die Verbindung zur Zielressource verwenden muss. Zu den unterstützten Protokollen gehören tcp, tls, http, https und http-tunnel. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Endpunktprotokolle.
    --sni <sni> Optional. Wenn Sie ein tls- oder https-Quellenprotokoll angeben und dem TLS-Handshake einen separaten Hostnamen hinzufügen wollen, fügen Sie den Servernamensindikator ein.
  3. Warten Sie einige Minuten, bis die Satellite Link-Connectorkomponente Ihrem Endpunkt einen Port zuweist.

  4. Überprüfen Sie, ob Ihr Endpunkt erstellt wurde. Kopieren Sie in der Ausgabe den Hostnamen für Ihren Satellite Link-Tunnelserver und den Port für Ihren Endpunkt im Feld Address.

    ibmcloud sat endpoint ls --location <location_ID>
    

    Beispielausgabe

    ID                           Name                                         Destination Type   Address
    c0mnbnkw0jl8si22djkg_cEomQ   openshift-api-c0mpnn4w0bv28oq2dks0           location           TCP  c-02.us-east.link.satellite.cloud.ibm.com:32823
    c0mnbnkw0jl8si22djkg_6UTZd   satellite-healthcheck-c0mnbnkw0jl8si22djkg   location           HTTP c-02.us-east.link.satellite.cloud.ibm.com:32822
    
  5. Testen Sie die Verbindung zu Ihrem IBM Cloud-Endpunkt mithilfe der Adresse über Ihren Quellenclient im privaten Satellite-Netz. Abhängig von Ihrem Quellenclient können Sie zum Beispiel eine Curl-Anforderung an den Endpunkt senden:

    curl http://<linkserver_hostname>:<port>
    

Einrichten von Zugriffskontrolllisten zur Einschränkung des Zugriffs auf Endpunkte

Legen Sie fest, welche Clients auf Zielressourcen zugreifen dürfen, indem Sie eine Zugriffskontrollliste für einen Endpunkt erstellen.

Wenn keine Quellen konfiguriert sind, kann jeder Client einen Endpunkt verwenden, um eine Verbindung zur Zielressource herzustellen. Einen Standortendpunkt kann zum Beispiel jeder Client verwenden, der mit dem privaten IBM Cloud-Netz verbunden ist, um eine Verbindung zu der Zielressource herzustellen, die an Ihrem Satellite-Standort ausgeführt wird. Sie können den Zugriff auf Ihre Zielressource einschränken, indem Sie nur die IP-Adressen oder die Teilnetz-CIDRs bestimmter Clients der Quellenliste des Endpunkts hinzufügen.

Gegenwärtig können Quellenlisten nur für Endpunkte vom Typ location erstellt werden. Für Endpunkte vom Typ cloud können keine Quellenlisten erstellt werden.

Erstellen von Zugriffskontrolllisten mit Hilfe der Konsole

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Zugriffskontrollliste für einen Endpunkt über die Konsole zu erstellen.

  1. Klicken Sie im Satellite-Dashboard Standorte auf den Namen Ihres Standorts.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Zugangskontrollliste und klicken Sie dann auf Regel erstellen.
  3. Führen Sie auf der Seite ACL-Regeln die folgenden Schritte aus.
    1. Geben Sie einen Regelnamen ein.
    2. Geben Sie die IP-Adressen der Clients ein, die eine Verbindung mit dem Endpunkt herstellen dürfen. Dieser Wert kann eine einzelne IP-Adresse, ein CIDR-Block oder eine durch Kommas getrennte Liste sein. Der Wert muss vollständig in den folgenden CIDRs enthalten sein: 10.0.0.0/8, 161.26.0.0/16, 166.8.0.0/14, 172.16.0.0/12.
    3. Wählen Sie den Endpunkt (oder mehrere Endpunkte) aus, auf den diese Regel den Zugriff an Ihrem Standort kontrollieren soll. Netzwerkverkehr zum Ziel über den Endpunkt ist nur von Clients zulässig, die eine IP-Adresse aus dem Bereich verwenden, den Sie in der Regel angegeben haben. Netzverkehr von anderen Clients, der über den Endpunkt an die Zielressource gesendet wird, wird blockiert.
  4. Klicken Sie auf Erstellen
  5. Um eine bestehende ACL-Regel zu ändern, wählen Sie Bearbeiten im Überlaufmenü am rechten Ende der Regel, aktualisieren Sie die Feldwerte und drücken Sie anschließend Speichern.

Erstellen von Zugriffskontrolllisten mithilfe der CLI

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Zugriffskontrollliste für einen Endpunkt über die CLI zu erstellen.

  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine ACL-Regel für ein oder mehrere Subnetze zu erstellen und optional an einen oder mehrere Endpunkte zu binden.

    ibmcloud sat acl create --location LOCATION --name NAME --subnet SUBNET [--subnet SUBNET ...] [--endpoint ENDPOINT ...]
    
    --location LOCATION
    Geben Sie den Namen oder die ID Ihres Satellite-Standorts ein.
    --name NAME
    Geben Sie einen Namen für die ACL ein.
    --subnet SUBNET
    Geben Sie einen IP- oder CIDR-Block ein, der von dieser ACL zugelassen wird. Der Wert muss vollständig in den folgenden CIDRs enthalten sein: 10.0.0.0/8, 161.26.0.0/16, 166.8.0.0/14, 172.16.0.0/12. Sie können diesen Parameter wiederholen, um mehrere Werte anzugeben.
    --endpoint ENDPOINT
    Geben Sie optional den Namen oder die ID eines Endpunkts ein, der für diese ACL aktiviert werden soll. Sie können diesen Parameter wiederholen, um mehrere Werte anzugeben.
  2. Überprüfen Sie, ob die ACL erstellt wurde.

    ibmcloud sat acl ls --location LOCATION
    
  3. Sie können auch Endpunkte oder Teilnetze für eine bestehende ACL hinzufügen oder entfernen.

     ibmcloud sat acl endpoint add --location LOCATION --acl-id ID --endpoint ENDPOINT [--endpoint ENDPOINT ...]
     ibmcloud sat acl endpoint rm --location LOCATION --acl-id ID --endpoint ENDPOINT [--endpoint ENDPOINT ...]
     ibmcloud sat acl subnet add --location LOCATION --acl-id ID --subnet SUBNET [--subnet SUBNET ...]
     ibmcloud sat acl subnet rm --location LOCATION --acl-id ID --subnet SUBNET [--subnet SUBNET ...]
    

Endpunkte aktivieren und inaktivieren

Nach der Einrichtung eines Endpunkts können Sie den Datenverkehrsfluss über den Endpunkt jederzeit steuern, indem Sie den Endpunkt aktivieren oder inaktivieren.

  1. Wählen Sie im Dashboard Standorte den Standort aus, an dem Sie den Endpunkt Satellite erstellt haben.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Linkendpunkte aus und suchen Sie den Endpunkt, der aktiviert bzw. inaktiviert werden soll.
  3. Verwenden Sie die Umschaltfläche, um den Endpunkt zu aktivieren oder zu inaktivieren. Nach der Inaktivierung eines Endpunkts wird der Netzverkehr zwischen Ihrem Standort und dem Ziel (Server, Service oder App) für alle Quellen blockiert.