IBM Cloud-Services und Integrationen von Drittanbietern

Sie können Plattform- und Infrastrukturservices von IBM Cloud® sowie Drittanbieterintegrationen verwenden, um Ihrem Cluster zusätzliche Funktionen hinzuzufügen.

IBM Cloud-Services

Lesen Sie die folgenden Informationen, um herauszufinden, wie die Plattform- und Infrastrukturservices von IBM Cloud in Red Hat OpenShift on IBM Cloud integriert sind und wie Sie sie in Ihrem Cluster einsetzen können.

IBM Cloud-Plattformservices

Alle IBM Cloud-Plattformservices zur Unterstützung von Serviceschlüsseln können mithilfe einer Red Hat OpenShift on IBM Cloud Servicebindung integriert werden.

Die Servicebindung ist eine schnelle Methode zum Erstellen von Serviceberechtigungsnachweisen für einen IBM Cloud-Service und zum Speichern dieser Berechtigungsnachweise in einem geheimen Kubernetes-Schlüssel in Ihrem Cluster. Sie können auch die Verschlüsselung aktivieren, um Ihre Daten weiter zu schützen. Ihre Apps können die Berechtigungsnachweise im geheimen Schlüssel verwenden, um auf Ihre IBM Cloud-Serviceinstanz zuzugreifen.

Services, die keine Serviceschlüssel unterstützen, stellen normalerweise eine API bereit, die Sie direkt in Ihrer App verwenden können.

Klassische IBM Cloud-Infrastrukturservices

Da Red Hat OpenShift on IBM Cloud Ihnen die Erstellung eines Clusters in der klassischen IBM Cloud-Infrastruktur ermöglicht, sind einige Services der klassischen Infrastruktur (z. B. Virtual Server, Bare-Metal-Server oder VLANs) vollständig in Red Hat OpenShift on IBM Cloud integriert. Sie erstellen und verwenden diese Serviceinstanzen mithilfe der Red Hat OpenShift on IBM Cloud-API, -CLI oder -Konsole.

Unterstützte persistente Speicherlösungen wie IBM Cloud File Storage for Classic, IBM Cloud Block Storage oder IBM Cloud® Object Storage sind als Kubernetes Treiber integriert und können mit Hilfe von Helm Diagrammen eingerichtet werden. Das Helm-Chart richtet automatisch Kubernetes-Speicherklassen, den Speicheranbieter und den Speichertreiber in Ihrem Cluster ein. Sie können die Speicherklassen verwenden, um persistenten Speicher durch Verwendung von PVCs (Persistent Volume Claims - Anforderungen persistenter Datenträger) bereitzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter Persistenten Hochverfügbarkeitsspeicher planen.

Um Ihr Clusternetz zu sichern oder eine Verbindung zu einem On-Premises-Rechenzentrum herzustellen, können Sie eine der folgenden Optionen konfigurieren:

IBM Cloud-VPC-Infrastrukturservices

Mit Red Hat OpenShift on IBM Cloud können Sie einen Standardcluster in einer virtuellen privaten Cloud (Virtual Private Cloud - VPC) erstellen. Eine VPC bietet die Sicherheit einer privaten Cloudumgebung in Kombination mit der dynamischen Skalierbarkeit einer öffentlichen Cloud.

Bevor Sie einen VPC-Cluster erstellen können, müssen Sie eine VPC und mindestens ein VPC-Teilnetz haben, die Sie über die Konsole, die CLI oder die API von IBM Cloud bereitstellen. Diese Ressourcen verwalten Sie direkt im VPC-Dashboard. Wenn Sie Ihren Cluster erstellen, werden die Workerknoten automatisch als Instanzen von Virtual Servers for VPC bereitgestellt, die Sie nur in Red Hat OpenShift on IBM Cloud anzeigen und verwalten können.

Um Ihrem VPC-Cluster dauerhaften Speicher hinzuzufügen, können Sie das Block Storage for VPC cluster add-on verwenden. Das Add-on richtet vordefinierte Kubernetes-Speicherklassen, den Speicheranbieter und den Speichertreiber in Ihrem Cluster ein, sodass Sie Block Storage for VPC durch die Verwendung von Kubernetes-PVCs (Persistent Volume Claims) bereitstellen können.

Für den Schutz des Datenverkehrs im Clusternetz können Sie die Standardsicherheitsgruppe für Ihre Workerknoten ändern. Weitere Informationen finden Sie in Sicherheit in Ihrer IBM Cloud VPC-Instanz.

Für eine Verbindung zu einer anderen VPC oder einem lokalen Rechenzentrum verwenden Sie den VPN for VPC-Service.

Kubernetes-Community und Open-Source-Integrationen

Da Sie Eigner der Standardcluster sind, die Sie in Red Hat OpenShift on IBM Cloud erstellen, können Sie Drittanbieterlösungen installieren, um Ihrem Cluster zusätzliche Funktionen hinzuzufügen.

Einige Open-Source-Technologien wie Portworx werden von IBM getestet und als verwaltete Add-ons, Helm-Charts oder IBM Cloud-Services bereitgestellt, die vom Service-Provider in Partnerschaft mit IBM betrieben werden. Diese Open-Source-Tools sind vollständig in das Abrechnungs- und Unterstützungssystem von IBM Cloud integriert.

Sie können andere Open-Source-Tools in Ihrem Cluster installieren, aber diese Tools werden möglicherweise nicht für die Verwendung in Red Hat OpenShift on IBM Cloud verwaltet, unterstützt oder überprüft.

Die unterstützten Integrationen sind von der Containerplattform, dem Infrastrukturprovider und dem Clustertyp abhängig, die Sie auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter Unterstützte Integrationen für IBM Cloud und Drittanbieter.

In Partnerschaft betriebene Integrationen

Sehen Sie sich die Red Hat OpenShift on IBM Cloud-Partner und die Vorteile jeder Lösung an, die sie bereitstellen.

Verwaltete Add-ons

Red Hat OpenShift on IBM Cloud integriert gängige Open-Source-Integrationen mithilfe von verwalteten Add-ons. Verwaltete Add-ons bieten eine einfache Möglichkeit, ein Open-Source-Tool in Ihrem Cluster zu installieren, das von IBM getestet und für die Verwendung in Red Hat OpenShift on IBM Cloud freigegeben wurde.

Verwaltete Add-ons werden vollständig in die IBM Cloud-Unterstützungsorganisation integriert. Wenn Sie eine Frage oder ein Problem in Bezug auf die Verwendung verwalteter Add-ons haben, können Sie einen der Red Hat OpenShift on IBM Cloud-Unterstützungskanäle verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Hilfe und Unterstützung anfordern.

Wenn das Tool, das Sie Ihrem Cluster hinzufügen, Kosten verursacht, werden diese automatisch integriert und als Teil Ihrer IBM Cloud-Abrechnung aufgeführt. Der Abrechnungszyklus wird von IBM Cloud in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Aktivierung des Add-ons im Cluster bestimmt.

Weitere Integrationen von Drittanbietern

Sie können jedes Open-Source-Tool eines anderen Anbieters installieren, das in Kubernetes integrierbar ist. Die Kubernetes-Community bezeichnet beispielsweise bestimmte Helm-Charts als stable oderincubator. Beachten Sie, dass diese Diagramme oder Tools nicht auf ihre Verwendbarkeit in Red Hat OpenShift on IBM Cloud geprüft wurden. Wenn für das Tool eine Lizenz erforderlich ist, müssen Sie diese erwerben, bevor Sie das Tool verwenden. Eine Übersicht über verfügbare Helm-Diagramme aus der Kubernetes-Community finden Sie in den Repositorys kubernetes und kubernetes-incubator im Helm-Diagramme-Katalog.

Kosten, die durch die Verwendung einer Open-Source-Integration eines anderen Anbieters entstehen, sind in Ihrer monatlichen IBM Cloud-Rechnung nicht enthalten.

Durch die Installation von Open-Source-Integrationen anderer Anbieter oder von Helm-Charts aus der Kubernetes-Community kann die Standardclusterkonfiguration geändert werden und Ihr Cluster wird möglicherweise in einen nicht unterstützten Zustand versetzt. Wenn bei der Verwendung dieser Tools Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte direkt an die Kubernetes-Community oder den Service-Provider.

Red Hat OpenShift-API und -Software mit CRDs und Operatoren erweitern

Sie können Definitionen für angepasste Ressourcen (CRDs - Custom Resource Definitions) verwenden, um die Red Hat OpenShift-API zu erweitern und angepasste Objekte in Ihrem Cluster zu erstellen und zu koordinieren. Operatoren kombinieren angepasste Ressourcen und Controller, um den Lebenszyklus einer App zu automatisieren und z. B. Aktualisierungen für eine angepasste App aus einem Katalog in Ihrem Cluster zu installieren und zu implementieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Operatoren.