Informationen zu IBM Cloud Kubernetes Service
Erfahren Sie mehr über IBM Cloud® Kubernetes Service, dessen Funktionen und die Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen, um den Cluster an Ihre Bedürfnisse anzupassen.
IBM Cloud Kubernetes Service ist ein verwaltetes Angebot, durch das Sie einen eigenen Kubernetes-Cluster mit Datenverarbeitungshosts erstellen können, um containerisierte Apps in IBM Cloud bereitstellen und verwalten zu können. Als zertifizierter Kubernetes-Anbieter ist IBM Cloud Kubernetes Service darauf ausgelegt, intelligente Planung, Selbstheilung, horizontale Skalierung, Service-Erkennung und Lastenausgleich, automatisierte Rollouts und Rollbacks sowie die Verwaltung von Geheimnissen und Konfigurationen für Ihre Anwendungen bereitzustellen. Dank der intuitiven Funktionalität für den Benutzer, der integrierten Sicherheit und Isolation sowie durch erweiterte Tools zum Schützen, Verwalten und Überwachen Ihrer Cluster-Workloads können Sie rasch hoch verfügbare und sichere containerisierte Apps in der öffentlichen Cloud anbieten.
Lesen Sie die häufig gestellten Fragen und Informationen zu Schlüsseltechnologien, die von IBM Cloud Kubernetes Service verwendet werden.
Was ist Kubernetes?
Kubernetes ist eine Open-Source-Plattform für die Verwaltung containerisierter Workloads und Services über mehrere Hosts hinweg und bietet Verwaltungstools für die Bereitstellung, Automatisierung, Überwachung und Skalierung containerisierter Apps mit geringer bis gar keiner manuellen Intervention.
Das Open-Source-Projekt Kubernetes verbindet den Betrieb einer containerisierten Infrastruktur mit Produktions-Workloads, Open-Source-Beiträgen und den Container-Management-Tools von Docker. Die Kubernetes-Infrastruktur bietet eine isolierte und sichere Anwendungsplattform für die Verwaltung von Containern, die portabel, erweiterbar und im Falle eines Failovers selbstheilend ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Was ist Kubernetes?.
Weitere Informationen zu den zentralen Konzepten von Kubernetes, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.
- Konto
-
Das Konto bezieht sich auf Ihr IBM Cloud-Konto.
- Cluster, Worker-Pool und Workerknoten
-
Ein Kubernetes-Cluster besteht aus einem Master und einem oder mehreren Datenverarbeitungshosts, die als Workerknoten bezeichnet werden. Workerknoten sind in Worker-Pools desselben Typs oder desselben Profils von CPU, Speicher, Betriebssystem, zugeorndneten Festplatten oder anderen Eigenschaften organisiert. Die Workerknoten entsprechen der Kubernetes-Ressource
Nodeund werden von einem Kubernetes-Master verwaltet, der alle Kubernetes-Ressourcen im Cluster zentral steuert und überwacht. Wenn Sie also die Ressourcen für eine containerisierte App bereitstellen, entscheidet der Kubernetes-Master, auf welchen Workerknoten diese Ressourcen bereitgestellt werden sollen, und zwar unter Berücksichtigung der Bereitstellungsanforderungen und der im Cluster verfügbaren Kapazität. Kubernetes-Ressourcen sind Services, Bereitstellungen und Pods. - Namensbereich
-
Kubernetes-Namensbereiche bieten eine Möglichkeit, Ihre Clusterressourcen in getrennte Bereiche aufzuteilen, in denen Sie Apps bereitstellen und auf die Sie den Zugriff einschränken können, wenn der Cluster zum Beispiel von mehreren Teams gemeinsam genutzt werden soll. Die für Sie konfigurierten Systemressourcen, werden beispielsweise in getrennten Namensbereichen wie
kube-systemoderibm-systembereitgehalten. Wenn Sie beim Erstellen einer Kubernetes-Ressource keinen Namensbereich angeben, wird die Ressource automatisch im Namensbereichdefaulterstellt. - Service
-
Ein Service ist eine Kubernetes-Ressource, die eine Gruppe von Pods zusammenfasst und diesen Pods eine Netzverbindung bereitstellt, ohne hierbei die tatsächlichen IP-Adressen der einzelnen Pods preiszugeben. Mithilfe von Services können Sie Ihre App innerhalb Ihres Clusters oder im öffentlichen Internet zugänglich machen.
- Deployment
-
Eine Bereitstellung ist eine Kubernetes-Ressource, in der Sie Informationen zu anderen Ressourcen oder Funktionalitäten angeben, die für die Ausführung Ihrer App erforderlich sind, z. B. Services, persistenter Speicher oder Annotationen. Sie dokumentieren eine Bereitstellung in einer YAML-Konfigurationsdatei und wenden diese dann auf den Cluster an. Der Kubernetes-Master konfiguriert die Ressourcen und stellt Container in Pods auf den Workerknoten mit verfügbarer Kapazität bereit.
-
Definieren Sie Aktualisierungsstrategien für Ihre App. Dabei können Sie unter anderem die Anzahl von Pods angeben, die Sie bei einer rollierenden Aktualisierung hinzufügen wollen, und festlegen, wie viele Pods zur gleichen Zeit nicht verfügbar sein dürfen. Wenn Sie eine rollierende Aktualisierung durchführen, prüft die Bereitstellung, ob die Aktualisierung funktioniert, und stoppt den Rollout, wenn Fehler erkannt werden.
-
Eine Bereitstellung stellt nur einen Typ von Workload-Controller dar, den Sie zum Verwalten von Pods verwenden können. Hinweise zum Auswählen der geeigneten Option finden Sie unter Welche Art von Kubernetes-Objekten kann ich für meine App erstellen?. Weitere Informationen zu Bereitstellungen finden Sie in der Dokumentation zu Kubernetes.
- Pod
-
Jede containerisierte App, die in einem Cluster bereitgestellt wird, wird von einer Kubernetes-Ressource bereitgestellt, ausgeführt und verwaltet, die als Pod bezeichnet wird. Pods stellen kleine bereitstellbare Einheiten in einem Kubernetes-Cluster dar und werden verwendet, um Container zu gruppieren, die als einzelne Einheit verarbeitet werden müssen. Normalerweise wird jeder Container in einem eigenen Pod bereitgestellt. Es kann jedoch erforderlich sein, dass für eine App ein Container und weitere Hilfscontainer in einem Pod bereitgestellt werden, damit diese Container mit derselben privaten IP-Adresse referenziert werden können.
- App
-
Eine App kann sich auf eine gesamte App oder eine Komponente einer App beziehen. Sie können Komponenten einer App in verschiedenen Pods oder Workerknoten bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie unter App-Bereitstellungen planen und unter Native Kubernetes-Apps entwickeln.
Weitere Informationen finden Sie in Kubernetes der Kubernetes Dokumentation.
Was sind Container?
Container bieten einen Standardweg zum Paketieren Ihres Anwendungscodes, der Konfigurationen und Abhängigkeiten in eine einzige Einheit, die als ressourcenisolierter Prozess auf einem Datenverarbeitungsserver ausgeführt werden kann. Um Ihre App auf IBM Cloud auszuführen, müssen Sie diese zunächst containerisieren, indem Sie ein Container-Image erstellen, das Sie in einer Container-Registry speichern.
Gehen Sie die folgenden Begriffe durch, um sich mit den Konzepten vertraut zu machen.
- Container
- Ein Container ist eine Anwendung, die zusammen mit all ihren Abhängigkeiten gepackt ist, sodass die Anwendung zwischen verschiedenen Umgebungen verschoben und ohne Änderungen ausgeführt werden kann. Im Unterschied zu virtuellen Maschinen enthalten Container keine virtualisierte Einheit mit zugehörigem Betriebssystem und zugrunde liegender Hardware . Nur App-Code, Laufzeit, Systemtools, Bibliotheken und Einstellungen werden in dem Container gepackt. Container werden als isolierte Prozesse auf Rechenhosts ausgeführt und nutzen dasselbe Hostbetriebssystem und dieselben Hardwareressourcen. Dadurch ist ein Container schlanker, leichter portierbar und effizienter als eine virtuelle Maschine.
- Image
- Ein Container-Image ist ein Paket, das die Dateien, Konfigurationseinstellungen und Bibliotheken zur Ausführung eines Containers enthält. Ein Image wird aus einer Textdatei namens Dockerfile erstellt. Dockerfiles legen fest, wie das Image zu erstellen ist und welche Artefakte darin enthalten sein sollen. Die Artefakte, die in einem Container enthalten sind, bestehen aus dem Anwendungscode, den Konfigurationseinstellungen und allen Abhängigkeiten.
- Registry
- In einer 'Image-Registry' werden Container-Images gespeichert, abgerufen und gemeinsam genutzt. Register können entweder für jedermann öffentlich zugänglich sein oder nur einer begrenzten Gruppe von Nutzern zur Verfügung stehen. Verwenden Sie bei Unternehmensanwendungen ein privates Registry wie IBM Cloud, um Ihre Images vor der Nutzung durch unbefugte Benutzer zu schützen.
Welche Rechenhost-Infrastruktur bietet IBM Cloud Kubernetes Service?
Mit IBM Cloud® Kubernetes Servicekönnen Sie einen Cluster unter Verwendung der Infrastruktur der folgenden Provider erstellen. Alle Workerknoten in einem Cluster müssen von demselben Provider bereitgestellt werden.
| Komponente | Beschreibung |
|---|---|
| Übersicht | Erstellen Sie Cluster auf virtuellen Servern in Ihrer eigenen virtuellen privaten Cloud (VPC). |
| Unterstützte Containerplattformen | Red Hat OpenShift oder Kubernetes |
| Ressourcen für Datenverarbeitung und Workerknoten | Worker-Knoten werden als virtuelle Maschinen erstellt, wobei entweder eine gemeinsam genutzte Infrastruktur oder dedizierte Hosts zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zu klassischen Clustern werden VPC-Cluster-Workerknoten auf gemeinsam genutzter Hardware nicht in Ihrem Infrastrukturportal oder in einer separaten Infrastrukturrechnung angezeigt. Stattdessen verwalten Sie alle Wartungs- und Abrechnungsaktivitäten für die Workerknoten über IBM Cloud Kubernetes Service. Ihre Workerknoteninstanzen sind mit bestimmten VPC-Instanzen verbunden, die sich in Ihrem Infrastrukturkonto befinden, wie zum Beispiel das VPC-Teilnetz oder die Speicherdatenträger. Bei dedizierten Hosts umfasst der Preis für den dedizierten Host den vCPU,-Speicher sowie jeglichen Instanzspeicher, der von den auf dem Host platzierten Workern genutzt wird. Beachten Sie, dass auf allen Intel®- x86-64-Servern Hyper-Threading standardmäßig aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Intel Hyper-Threading Technology. |
| Sicherheit | Cluster auf gemeinsam genutzter Hardware werden in einer isolierten Umgebung in der öffentlichen Cloud ausgeführt. Cluster auf dedizierten Hosts werden nicht in einer gemeinsam genutzten Umgebung ausgeführt, sondern nur Ihre Cluster sind auf Ihren Hosts vorhanden. Netzzugriffssteuerungslisten schützen die Teilnetze, die die variablen IP-Adressen für Ihre Workerknoten bereitstellen. |
| Hochverfügbarkeit (HA) | Der Master enthält drei Replikate für Hochverfügbarkeit. Wenn Sie Ihren Cluster in einer Mehrzonen-Metropole erstellen, werden die Masterreplikate außerdem auf Zonen verteilt und Sie haben die Möglichkeit, auch Ihre Worker-Pools auf Zonen zu verteilen. |
| Reservierungen | Für VPC sind keine Reservierungen verfügbar. |
| Clusterverwaltung | Bei VPC-Clustern hängen die Aktualisierungs- oder Wiederherstellungsmaßnahmen vom Arbeitertyp ab. Für Nutzer von VPC-Bare-Metal-Instanzen steht die CLI „ worker reload “ zur Verfügung. Verwenden Sie für Worker-Knoten von virtuellen VPC-Serverinstanzen den CLI-Befehl „ worker replace --update “ oder
die entsprechende API-Operation, um veraltete oder fehlerhafte Worker-Knoten zu ersetzen. |
| Clusternetzbetrieb | Im Gegensatz zur klassischen Infrastruktur sind die Workerknoten Ihres VPC-Clusters VPC-Teilnetzen zugeordnet und ihnen werden private IP-Adressen zugewiesen. Die Workerknoten werden nicht mit dem öffentlichen Netz verbunden. Der Zugriff auf das öffentliche Netz erfolgt stattdessen über ein öffentliches Gateway, eine variable IP-Adresse oder ein VPN-Gateway. Weitere Informationen finden Sie in Übersicht über den VPC-Netzbetrieb in IBM Cloud Kubernetes Service. |
| Apps und Containerplattform | Sie können Community- Kubernetes- oder Red Hat OpenShift-Cluster erstellen, um Ihre containerisierten Anwendungen zu verwalten. Ihre App-Buildprozesse unterscheiden sich nicht aufgrund des Infrastrukturproviders, aber wie Sie die App zugänglich machen. |
| App-Netzbetrieb | Allen Pods, die auf einem Workerknoten bereitgestellt werden, wird eine private IP-Adresse im Bereich 172.30.0.0/16 zugeordnet und sie werden zwischen Workerknoten an die private IP-Adresse des Workerknotens im privaten VPC-Teilnetz weitergeleitet.
Wenn die App im öffentlichen Netz zugänglich sein soll, können Sie einen Kubernetes-Service LoadBalancer (Lastausgleichsservice) erstellen, der eine VPC-Lastausgleichsfunktion sowie eine Adresse für den öffentlichen Hostnamen
für Ihre Workerknoten bereitstellt. Weitere Informationen finden Sie unter Apps mit VPC-Lastausgleichsfunktionen zugänglich machen. |
| Speicher | Sie können unter nicht persistenten und persistenten Speicherlösungen wie Dateispeicher, Blockspeicher, Objektspeicher und softwaredefinierten Speicher (Software-Defined Storage) auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter Persistenten Hochverfügbarkeitsspeicher planen. |
| Benutzerzugriff | Sie können IBM Cloud IAM-Zugriffsrichtlinien verwenden, um Benutzer zu berechtigen, Infrastruktur zu erstellen, Ihren Cluster zu verwalten und auf Clusterressourcen zuzugreifen. Der Cluster kann sich in einer anderen Ressourcengruppe befinden als der VPC. |
| Integrationen | VPC unterstützt eine Reihe von unterstützten IBM Cloud-Services, Add-ons und Integrationen von Drittanbietern. Eine Liste finden Sie im Abschnitt Unterstützte Integrationen für IBM Cloud und Drittanbieter. |
| Positionen und Versionen | VPC-Cluster sind weltweit an Mehrzonenstandorten verfügbar. |
| Serviceschnittstelle | VPC-Cluster werden von der nächsten Version (v2) der IBM Cloud Kubernetes Service-API unterstützt und Sie können Ihre VPC-Cluster über dieselbe CLI und Konsole
wie klassische Cluster verwalten. |
| Servicekonformität | Lesen Sie die Informationen im Abschnitt über VPC-Cluster unter Welche Standards hält der Service ein?. |
| Serviceeinschränkungen | Siehe Serviceeinschränkungen. Informationen zu VPC-spezifischen Beschränkungen in IBM Cloud Kubernetes Service finden Sie unter VPC-Clustereinschränkungen. Informationen zu allgemeinen Einschränkungen bei Providern der VPC-Infrastruktur finden Sie unter Einschränkungen. |
| Komponente | Beschreibung |
|---|---|
| Übersicht | Erstellen Sie Cluster auf Ihrer eigenen Hardware, IBM Cloud Classic oder VPC oder auf virtuellen Servern in einem anderen Cloud-Provider wie AWS oder Azure. |
| Unterstützte Containerplattformen | Red Hat OpenShift |
| Ressourcen für Datenverarbeitung und Workerknoten | Workerknoten können virtuelle Maschinen sein, die entweder eine gemeinsam genutzte Infrastruktur oder dedizierte Hosts oder sogar Bare-Metal-Server verwenden. Sie verwalten Wartungs-und Abrechnungsaktivitäten für die Workerknoten über Ihren Hostinfrastrukturprovider, unabhängig davon, ob es sich um IBM Cloud, Ihre eigene lokale Hardware oder einen anderen Cloud-Provider handelt. Sie können die Abrechnung auch über IBM Cloudverwalten. Weitere Informationen zu den Preisen finden Sie unter Wofür fallen bei der Nutzung von IBM Cloud Satellite Kosten an?. |
| Sicherheit | Siehe Sicherheit und Compliance. |
| Hochverfügbarkeit (HA) | Siehe Informationen zur Hochverfügbarkeit und Wiederherstellung. |
| Reservierungen | Für Satellite sind keine Reservierungen möglich. |
| Clusterverwaltung | Siehe Hosts aktualisieren, die als Workerknoten zugeordnet sind. |
| Clusternetzbetrieb | Wenn Sie IBM Cloud Classic-oder VPC-Hosts an Ihren Standort anhängen, lesen Sie diese Beschreibungen. |
| Apps und Containerplattform | Sie können Red Hat OpenShift-Cluster erstellen, um Ihre containerisierten Apps zu verwalten. Ihre App-Buildprozesse unterscheiden sich nicht aufgrund des Infrastrukturproviders, aber wie Sie die App zugänglich machen. Weitere Informationen finden Sie unter App-Sicherheitsservice auswählen. |
| App-Netzbetrieb | Allen Pods, die auf einem Workerknoten bereitgestellt werden, wird standardmäßig eine private IP-Adresse im Bereich 172.30.0.0/16 zugeordnet. Zur Vermeidung von Teilnetzkonflikten mit dem Netz, das Sie zur Herstellung einer Verbindung zu Ihrem Standort verwenden, geben Sie ein CIDR für ein angepasstes Teilnetz an, das die privaten IP-Adressen für Ihre Pods bereitstellt. Informationen zum Verfügbarmachen einer Anwendung finden Sie unter Apps in Satellite-Clustern zugänglich machen. |
| Speicher | Verwenden Sie eigene Speichertreiber oder implementieren Sie eine der unterstützten Speichervorlagen. Weitere Informationen finden Sie unter Satellite-Speicher verstehen. |
| Benutzerzugriff | Sie können IBM Cloud IAM-Zugriffsrichtlinien verwenden, um Benutzer zu berechtigen, die IBM Cloud-Infrastruktur zu erstellen, Ihren Cluster zu verwalten und auf Clusterressourcen zuzugreifen. Weitere Informationen finden Sie unter Übersicht über die Zugriffsverwaltung. Sie können auch den Zugriff auf Ihre Hostinfrastruktur in Richtlinien, die von Ihrem Infrastrukturprovider bereitgestellt werden, weiter steuern. |
| Integrationen | Informationen zu Clusterintegrationen finden Sie unter Unterstützte Integrationen von IBM Cloud und Drittanbietern. Informationen zu unterstützten Satellite-Serviceintegrationen finden Sie unter Unterstützte Satellite IBM Cloud-Services. |
| Positionen und Versionen | Cluster werden von einer der unterstützten IBM Cloud-Positionen verwaltet. Sie können Workerknoten jedoch an Ihrem eigenen Standort, in einem IBM Cloud-Rechenzentrum oder einem anderen Cloud-Provider bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zu Positionen und Hosts. |
| Serviceschnittstelle | Satellite werden von der globalen -API [IBM Cloud Kubernetes Service, der IBM Cloud Kubernetes Service-CLI und der Satellite -CLI unterstützt. Sie können Ihre Cluster auch über die Konsole verwalten. |
| Servicekonformität | Informationen zu Clustern finden Sie unter Welche Standards erfüllt der Service? Informationen zu Satellitefinden Sie unter Security and compliance. |
| Serviceeinschränkungen | Siehe Einschränkungen, Standardeinstellungen und Nutzungsvoraussetzungen. |
| Komponente | Beschreibung |
|---|---|
| Übersicht | Erstellen Sie Cluster in einer klassischen Rechen-, Netzwerk- und Speicherumgebung in der IBM Cloud-Infrastruktur. |
| Unterstützte Containerplattformen | Red Hat OpenShift oder Kubernetes |
| Ressourcen für Datenverarbeitung und Workerknoten | Für Ihre Worker-Knoten stehen virtuelle, Bare-Metal- und softwaredefinierte Speichersysteme zur Verfügung. Ihre Workerknoteninstanzen befinden sich in Ihrem IBM Cloud-Infrastrukturkonto, jedoch können Sie sie über IBM Cloud Kubernetes Service verwalten. Sie sind Eigner der Workerknoteninstanzen. |
| Sicherheit | Integrierte Sicherheitsfunktionen, mit denen Sie Ihre Cluster-Infrastruktur schützen, Ressourcen isolieren und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften gewährleisten können. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur klassischen Netzinfrastruktur. |
| Hochverfügbarkeit (HA) | Sowohl für klassische Cluster als auch für VPC-Cluster enthält der Master drei Replikate für Hochverfügbarkeit. Wenn Sie Ihren Cluster in einer Mehrzonen-Metropole erstellen, werden die Masterreplikate außerdem auf Zonen verteilt und Sie haben die Möglichkeit, auch Ihre Worker-Pools auf Zonen zu verteilen. Weitere Informationen finden Sie unter Hochverfügbarkeit für IBM Cloud Kubernetes Service. |
| Reservierungen | Erstellen Sie eine Reservierung mit Verträgen mit einer Laufzeit von 1 oder 3 Jahren für klassische Workerknoten, um ein günstiges Kostenniveau für die Laufzeit des Vertrags festzuschreiben. Die Einsparungen liegen in der Regel zwischen 30 und 50 % im Vergleich zu den regulären Kosten für Worker-Knoten. |
| Clusterverwaltung | Klassische Cluster unterstützen den gesamten Umfang an v1 API-Operationen, wie beispielsweise die Größenanpassung von Worker-Pools, das Neuladen von Worker-Knoten sowie die Aktualisierung von Master- und Worker-Knoten über
Major-, Minor- und Patch-Versionen hinweg. Wenn Sie einen Cluster löschen, haben Sie die Option, alle angeschlossenen Teilnetze und Speicherinstanzen zu entfernen. |
| Clusternetzbetrieb | Ihre Workerknoten werden in privaten VLANs eingerichtet, die private IP-Adressen für die Kommunikation im privaten IBM Cloud-Infrastrukturnetz bereitstellen. Zur Kommunikation im öffentlichen Netz können Sie die Workerknoten darüber hinaus in einem öffentlichen VLAN bereitstellen. Die Kommunikation mit dem Cluster-Master kann über den Public- oder den Private-Cloud-Serviceendpunkt stattfinden. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlagen des VPC-Clusternetzes verstehen oder unter Grundlagen des klassischen Clusternetzes verstehen. |
| Apps und Containerplattform | Sie haben die Wahl, Community-Kubernetes-Cluster oder Red Hat OpenShift-Cluster zu erstellen, um Ihre containerisierten Apps zu verwalten. Ihre App-Buildprozesse unterscheiden sich nicht aufgrund des Infrastrukturproviders, aber wie Sie die App zugänglich machen. Weitere Informationen finden Sie unter App-Sicherheitsservice auswählen. |
| App-Netzbetrieb | Allen Pods, die auf einem Workerknoten bereitgestellt werden, wird eine private IP-Adresse im Bereich 172.30.0.0/16 zugeordnet und sie werden zwischen Workerknoten an die private IP-Adresse des Workerknotens im privaten VLAN weitergeleitet. Wenn die App im öffentlichen Netz zugänglich sein soll, muss Ihr Cluster Workerknoten im öffentlichen VLAN haben. Dann können Sie einen Knotenportservice (NodePort), einen Lastausgleichsservice (LoadBalancer - NLB) oder einen Ingress-Service (ALB) erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Clusterinterne und externe Vernetzung für Apps planen. |
| Speicher | Sie können unter nicht persistenten und persistenten Speicherlösungen wie Dateispeicher, Blockspeicher, Objektspeicher und softwaredefinierten Speicher (Software-Defined Storage) auswählen. Weitere Informationen finden Sie unter Persistenten Hochverfügbarkeitsspeicher planen. |
| Benutzerzugriff | Zum Erstellen von Clustern in der klassischen Infrastruktur müssen Sie Berechtigungsnachweise der Infrastruktur für jede Region und Ressourcengruppe einrichten. Verwenden Sie die IBM Cloud IAM-Plattformzugriffsrollen, um Benutzer den Cluster verwalten zu lassen. Um Benutzern den Zugriff auf Clusterressourcen zu erteilen, verwenden Sie IBM Cloud IAM-Servicezugriffsrollen, die Kubernetes-RBAC-Rollen entsprechen. |
| Integrationen | Sie können Ihre Cluster- und App-Funktionen durch eine Reihe von IBM Cloud-Services, Add-ons und Integrationen von Drittanbietern erweitern. Eine Liste finden Sie im Abschnitt Unterstützte Integrationen für IBM Cloud und Drittanbieter. |
| Positionen und Versionen | Klassische Cluster sind weltweit verfügbar. |
| Serviceschnittstelle | Klassische Cluster werden in Kubernetes Service v1 API, CLI und Console vollständig unterstützt. |
| Servicekonformität | Lesen Sie die Informationen im Abschnitt über klassische Cluster unter Welche Standards hält der Service ein?. |
| Serviceeinschränkungen | Siehe Serviceeinschränkungen. Featurespezifische Einschränkungen sind in den jeweiligen Abschnitten der Features dokumentiert. |
Was sind die Vorteile der Nutzung des Dienstes?
- Auswahl des Containerplattform-Providers
-
- Sie können Cluster mit als Container-Plattform-Orchestrator installiertem Red Hat OpenShift oder Community-Kubernetes bereitstellen.
- Sie haben die Möglichkeit, die Entwicklererfahrung, auszuwählen, die sich am besten für Ihr Unternehmen eignet. Sie können aber auch Workloads sowohl über die Red Hat OpenShift- als auch die Community-Kubernetes-Cluster auswählen.
- Es stehen über die IBM Cloud-Konsole in das Kubernetes-Dashboard oder die Red Hat OpenShift-Webkonsole eingebundene Integrationen zur Verfügung.
- Einheitliche Anzeige- und Managementerfahrung für alle Red Hat OpenShift- oder Community-Kubernetes-Cluster aus IBM Cloud.
- Single-Tenant-Kubernetes-Cluster mit Isolation der Datenverarbeitungs-, Netz- und Speicherinfrastruktur
-
- Erstellen Sie Ihre eigene angepasste Infrastruktur, die den Anforderungen Ihrer Organisation entspricht.
- Wählen Sie zwischen verschiedenen Infrastrukturanbietern.
- Ermöglicht die Einrichtung eines dedizierten und geschützten Kubernetes-Masters sowie von Workerknoten, virtuellen Netzen und Speicher anhand der Ressourcen von IBM Cloud-Infrastruktur.
- Der komplett verwaltete Kubernetes-Master, der kontinuierlich von IBM überwacht und aktualisiert wird, um Ihren Cluster verfügbar zu halten.
- Option zum Bereitstellen von Workerknoten als Bare-Metal-Server für rechenintensive Workloads wie beispielsweise für Daten, GPUs (Graphics Processing Unit) und künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI).
- Ermöglicht das Speichern persistenter Daten, die gemeinsame Nutzung von Daten durch Kubernetes-Pods und bei Bedarf die Wiederherstellung von Daten mit dem integrierten und sicheren Datenträgerservice.
- Bietet volle Unterstützung für alle nativen Kubernetes-APIs.
- Mehrzonencluster zur Verstärkung der Hochverfügbarkeit
-
- Workerknoten desselben Typs (CPU, Speicher, virtuell oder physisch) können einfach mit Worker-Pools verwaltet werden.
- Schutz gegen Zonenausfälle, indem Knoten gleichmäßig über mehrere ausgewählte Zonen verteilt werden und indem für Ihre Apps Podbereitstellungen mit Anti-Affinität verwendet werden.
- Sie können Kosten senken, indem Sie Multizone-Cluster verwenden, anstatt doppelte Ressourcen in einem separaten Cluster zu verwalten.
- Profitieren Sie von dem App-übergreifenden automatischen Lastausgleich durch die 'Lastausgleichsfunktion für mehrere Zonen', die für Sie in jeder Zone des Clusters automatisch eingerichtet wird.
- Hoch verfügbare Master
-
- Reduzieren Sie Clusterausfallzeiten, beispielsweise während Aktualisierungen des Masters, mithilfe von hoch verfügbaren Mastern, die beim Erstellen eines Clusters automatisch bereitgestellt werden.
- Verteilen Sie Ihre Master-Knoten auf verschiedene Zonen in einem Multizonen-Cluster, um Ihren Cluster vor Zonenausfällen zu schützen.
- Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen für Images mit Vulnerability Advisor
-
- Richten Sie Ihr eigenes Repository in einer gesicherten privaten Image-Registry von Docker ein, in der Images gespeichert und von allen Benutzern der Organisation gemeinsam genutzt werden.
- Profitieren Sie durch das automatische Scannen von Images in Ihrer privaten IBM Cloud-Registry.
- Ermöglicht die Überprüfung von Empfehlungen für das im Image verwendete Betriebssystem, um potenzielle Sicherheitslücken zu beheben.
- Kontinuierliche Überwachung des Clusterzustands
-
- Über das Cluster-Dashboard können Sie den Zustand Ihrer Cluster, Workerknoten und Containerbereitstellungen rasch anzeigen und verwalten.
- Rufen Sie detaillierte Verbrauchsdaten über IBM Cloud® Monitoring ab und erweitern Sie Ihren Cluster schnell, um den Anforderungen Ihrer Workloads gerecht zu werden.
- Stellt detaillierte Protokollinformationen zu Clusteraktivitäten über den IBM Cloud Logs bereit.
- Sichere Offenlegung von Apps gegenüber der Allgemeinheit
-
- Sie haben die Auswahl zwischen einer öffentlichen IP-Adresse, einer von IBM bereitgestellten Route oder Ihrer eigenen angepassten Domäne, um aus dem Internet auf Services in Ihrem Cluster zuzugreifen.
- Integration des IBM Cloud-Service
-
- Fügen Sie Ihrer App durch die Integration von IBM Cloud-Services wie Watson APIs, Blockchain, Datenservices oder IoT (Internet der Dinge) zusätzliche Funktionen hinzu.
Vergleich zwischen Red Hat OpenShift und Kubernetes-Clustern
Sowohl Red Hat OpenShift on IBM Cloud-Cluster als auch IBM Cloud Kubernetes Service-Cluster sind einsatzbereite Containerplattformen, die auf Unternehmensworkloads zugeschnitten sind. Die folgende Tabelle vergleicht und stellt einige gemeinsame Merkmale gegenüber, die Ihnen bei der Auswahl der für Ihren Anwendungsfall am besten geeigneten Containerplattform helfen können.
| Merkmale | Kubernetes-Cluster | Red Hat OpenShift-Cluster |
|---|---|---|
| Umfassende Funktionen für das Cluster-Management durch die IBM Cloud Kubernetes Service-Automatisierungstools (API, CLI, Konsole) | Ja | Ja |
| Weltweite Verfügbarkeit in Einzel- und Mehrfachzonen | Ja | Ja |
| Konsistente Containerorchestrierung für verschiedene Hybrid-Cloud-Provider | Ja | Ja |
| Zugriff auf IBM Cloud-Dienste wie beispielsweise Künstliche Intelligenz (KI) | Ja | Ja |
| Softwaredefinierte Portworx-Speicherlösung für Anwendungsfälle mit Daten in mehreren Zonen verfügbar | Ja | Ja |
| Clustererstellung in einer IBM Virtual Private Cloud (VPC) | Ja | Ja |
| Aktuelle Version von Kubernetes | Ja | |
| Als Bereich der Zugriffsrichtlinien von IBM Cloud IAM können Zugriffsgruppen für Servicezugriffsrollen definiert werden, die mit der rollenbasierten Zugriffssteuerung (Role-Based Access Control, RBAC) des Clusters synchronisiert werden | Ja | |
| Cluster der klassischen Infrastruktur nur im privaten Netz | Ja | |
| GPU-Bare-Metal-Workerknoten | Ja | Ja |
| Integrierte IBM Cloud Paks und Middleware | Ja | |
| Integrierte Container-Image-Streams, Builds und Tools ( Erfahren Sie, warum sich die Verwaltung von Container-Images auf OpenShift von der auf Kubernetes unterscheidet ) | Ja | |
| Integrierte CI/CD mit Jenkins | Ja | |
| Eng begrenzter App-Sicherheitskontext wird standardmäßig eingerichtet | Ja | |
| Vereinfachte Bedienung für Kubernetes-Entwickler mit einer App-Konsole, die für Einsteiger geeignet ist | Ja | |
| Unterstütztes Betriebssystem | Kubernetes-Versionsinformationen | Red Hat OpenShift Versionsinformationen |
| Bevorzugter externer Netzverkehr | Ingress | Router |
| Sichere Routen mit Hyper Protect Crypto Services-Verschlüsselung | Ja |
Zugehörige Ressourcen
Erfahren Sie, wo Sie Informationen zu den Konzepten und der Terminologie von Kubernetes finden.
- Erfahren Sie in diesem Kurs, wie Kubernetes und IBM Cloud Kubernetes Service zusammenarbeiten.