Metriken für Continuous Delivery überwachen

DevOps Insights wird am 31. August 2026 das Ende des Betriebs erreichen und eingestellt werden. Continuous Delivery wird am 12. Februar 2027 in den folgenden Regionen eingestellt: au-syd, ca-tor, us-east. Code Risk Analyzer wird zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in allen Regionen eingestellt. Wenn diese Funktionen in einer Region nicht aktiv genutzt werden, können sie in dieser Region vorzeitig eingestellt werden, sodass keine neuen Instanzen mehr akzeptiert werden. Weitere Informationen

Bei IBM Cloud® Monitoring handelt es sich um ein cloudnatives Managementsystem für Containerinformationen eines anderen Anbieters, das Sie in Ihre IBM Cloud-Architektur einbinden können. Es ermöglicht operationale Einblicke in die Leistung und den Status von Anwendungen, Services und Plattformen. Sie bietet Administratoren, DevOps-Teams und Entwicklern eine umfassende Telemetrie mit erweiterten Features zur Überwachung und Fehlerbehebung, zur Definition von Alerts und zum Entwerfen angepasster Dashboards.

Übersicht über Plattformmetriken

Es kann nur jeweils eine Instanz des IBM Cloud Monitoring-Service pro Region für die Erfassung von Plattformmetriken konfiguriert werden.

  • Zum Konfigurieren der Monitoring-Instanz muss die Konfiguration für Plattformmetriken eingerichtet werden.
  • Wenn eine Monitoring-Instanz in einer Region bereits für die Erfassung von Plattformmetriken aktiviert ist, werden Metriken von für Sysdig aktivierten Services automatisch erfasst und für die Überwachung über diese Instanz zur Verfügung gestellt.
  • Nachdem eine Monitoring-Instanz in einem Konto und einer Region für die Erfassung von Plattformmetriken aktiviert wurde, erfasst sie automatisch Metriken aller Continuous Delivery-Serviceinstanzen im selben Konto und in derselben Region. Es ist nicht erforderlich, die Metrikerfassung des Continuous Delivery-Service explizit zuzulassen. Es ist ebenfalls nicht möglich, die Metrikerfassung des Continuous Delivery-Service zu unterbinden.

Wenn Sie Plattformmetriken überwachen möchten, stellen Sie sicher, dass die IBM Cloud Monitoring-Instanz in derselben Region eingerichtet ist, in der sich auch die Continuous Delivery-Instanz befindet.

Plattformmetriken über das Continuous Delivery-Dashboard aktivieren

Führen Sie zum Konfigurieren von Plattformmetriken die folgenden Schritte aus:

  1. Melden Sie sich bei IBM Cloud an.

  2. Klicken Sie auf Ressourcenliste.

  3. Klicken Sie im Abschnitt Services und Software auf die Continuous Delivery-Instanz, die Sie überwachen möchten.

  4. Klicken Sie auf der Seite Verwalten auf die Option Aktionen > Überwachung hinzufügen, um Plattformmetriken in der Region Ihrer Continuous Delivery-Instanz zu konfigurieren.

    Wenn Überwachung in den Menüoptionen aufgeführt ist, sind das Konto und die Region mit der Continuous Delivery-Instanz bereits für Plattformmetriken konfiguriert.

  5. Stellen Sie eine Instanz des IBM Cloud Monitoring-Service bereit.

    Nach der Einrichtung der Monitoring-Instanz wird die Seite Beobachtbarkeit geöffnet. Rufen Sie die Continuous Delivery-Benutzerschnittstelle auf, um die Arbeit mit Continuous Delivery fortzusetzen.

Metriken sind erst sichtbar, nachdem Sie Ihre Tekton-Pipelines eingerichtet, mindestens einen privaten Worker-Pool und einige Tekton-Pipeline-Auslöser zum Generieren der Metrik für die Warteschlangenzeit konfiguriert haben.

Metriken anzeigen

Wenn Sie Continuous Delivery-Metriken überwachen möchten, müssen Sie die Instanz der Monitoring-Webbenutzerschnittstelle starten, die für Plattformmetriken in der Region aktiviert ist, in der Ihre Continuous Delivery-Instanz verfügbar ist.

Zum Starten der Monitoring-Webbenutzerschnittstelle und Überwachen von Metriken stehen verschiedene Optionen zur Verfügung:

Monitoring-Webbenutzerschnittstelle über das Continuous Delivery-Dashboard starten

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Monitoring-Webbenutzerschnittstelle über das Continuous Delivery-Dashboard zu starten:

  1. Melden Sie sich bei IBM Cloud an.

  2. Klicken Sie auf Ressourcenliste.

  3. Klicken Sie im Abschnitt Services und Software auf die Continuous Delivery-Instanz, die Sie überwachen möchten.

  4. Klicken Sie auf der Seite Verwalten auf Aktionen > Überwachung, um das Dashboard Continuous Delivery im Kontext Ihrer Continuous Delivery-Instanz anzuzeigen.

Monitoring-Webbenutzerschnittstelle über die Seite für die Beobachtbarkeit starten

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Monitoring-Webbenutzerschnittstelle über die Seite Beobachtbarkeit zu starten:

  1. Melden Sie sich bei IBM Cloud an.
  2. Starten Sie die Überwachungsbenutzerschnittstelle.
  3. Klicken Sie auf Observability und wählen Sie Monitoring aus.
  4. Wählen Sie in der Liste der Instanzen, die auf IBM Cloudzur Verfügung stehen, die Continuous Delivery-Instanz aus, die Sie überwachen wollen. Klicken Sie anschließend auf Dashboard öffnen.

Zur Überwachung einer Continuous Delivery-Instanz ändern Sie den Bereich oder erstellen Sie eine Kopie des Standarddashboards.

Monitoring von Continuous Delivery

Die folgenden Tasks sind bei der Überwachung einer Instanz des Continuous Delivery-Service möglich:

überwachungsaufgabenContinuous Delivery
Task Vordefinierter Alert Gesuchte Informationen
Überwachen, wie lange sich Delivery Pipeline-Ausführungen in der Warteschlange befinden, bevor die Ausführung in einem privaten Pipeline-Worker-Pool beginnt. Continuous Delivery Pipeline-Wartezeit Wenn die Wartezeit wiederholt einen Zeitraum von 10 Sekunden überschreitet, verfügt der private Worker-Pool möglicherweise nicht über ausreichend Kapazitäten zur Verarbeitung der angeforderten Pipelineausführungen. Möglicherweise muss ein Scale-up für den Worker-Pool durchgeführt, ein neuer Worker-Pool erstellt oder die Anzahl der Pipelineausführungen reduziert werden.

Delivery Pipeline-Wartezeiten überwachen

Beschreibung

Mit der Pipeline-Wartezeit wird die abgelaufene Zeit in Sekunden zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Continuous Delivery-Service eine Anforderung zur Ausführung einer Pipeline erhält und diese in die Warteschlange stellt, und dem Zeitpunkt, an dem ein privater Worker-Pool die Anforderung aus der Warteschlange abruft und die Ausführung der Pipeline startet, verfolgt. Im Idealfall verbleiben Pipelineanforderungen nur eine oder zwei Sekunden in der Warteschlange, bevor sie vom privaten Worker-Pool abgerufen werden. Wenn Pipelieanforderungen über einen Zeitraum von mehreren Sekunden oder Minuten in der Warteschlange verbleiben, verfügt der private Worker-Pool möglicherweise nicht über ausreichende Kapazitäten zur Verarbeitung der ankommenden Pipeline-Workload. Das Generieren von Alerts, wenn Pipeline-Wartezeiten einen angemessenen Schwellenwert wie z. B. 10 Sekunden überschreiten, kann als Hinweis auf einen privaten Worker-Pool dienen, für den ein Scale-up erforderlich ist.

Benutzeraktion

Mithilfe des Continuous Delivery-Dashboards in Monitoring können Sie Trends bei Pipeline-Wartezeiten feststellen. Wenn die Wartezeiten für Pipelines, die von einem privaten Worker-Pool bedient werden, mehrere Sekunden betragen oder tendenziell steigen, überprüfen Sie die Konfiguration des privaten Worker-Pools, einschließlich der Anzahl und der Verarbeitungskapazität der Knoten im Pool. Sie können die Wartezeiten möglicherweise verkürzen, indem Sie den privaten Worker-Pool vergrößern oder die Häufigkeit, Vielfalt oder Komplexität der Pipeline-Jobs und -Aufgaben reduzieren, die an den privaten Worker-Pool weitergeleitet werden.

Vordefinierte Continuous Delivery-Dashboards

In der folgenden Tabelle sind die vordefinierten Dashboards aufgeführt, die für die Überwachung von Continuous Delivery-Metriken verwendet werden können:

Vordefinierte Dashboards
Dashboardname Beschreibung
Continuous Delivery Standarddashboard beim Starten der Monitoring-Webbenutzerschnittstelle über die Benutzerschnittstelle der Serviceinstanz.

Das Standarddashboard kann nicht geändert werden. Wenn Sie das Dashboard anpassen möchten, müssen Sie eine Kopie des Dashboards erstellen.

Verfügbare Metriken im Rahmen der jeweiligen Servicepläne

Tabelle 3: Verfügbare Metriken im Rahmen der jeweiligen Servicepläne
Metrikname Lite Professionell
Pipeline-Wartezeit Symbol für Häkchen Symbol für Häkchen
Dauer des Pipeline-Laufs Symbol für Häkchen Symbol für Häkchen

Vordefinierte Alerts

In der folgenden Tabelle sind die vordefinierten Alerts aufgeführt, die in Monitoring verfügbar sind:

Vordefinierte Warnungen
Name der Störungsmeldung Beschreibung
Lange Wartezeiten für Continuous Delivery Pipeline Mit diesem Alert kann die Wartezeit für Pipelineanforderungen überwacht werden, um festzustellen, ob die Verarbeitung von Anforderungen durch einen privaten Worker-Pool zu viel Zeit in Anspruch nimmt.

Continuous Delivery-Metrikverzeichnis

Pipeline-Wartezeit

Die abgelaufene Zeit in Sekunden zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Continuous Delivery-Service eine Anforderung zur Ausführung einer Pipeline erhält und diese in die Warteschlange stellt, und dem Zeitpunkt, an dem ein privater Worker-Pool die Anforderung aus der Warteschlange abruft und die Ausführung der Pipeline startet.

Tabelle 5: Metrikmetadaten für Pipeline-Wartezeit
Metadaten Beschreibung
Metric Name ibm_toolchain_pipeline_queue_time_seconds
Metric Type gauge
Value Type second
Segment By Service instance, Service instance name, Private worker pool ID

Dauer des Pipeline-Laufs

Die verstrichene Zeit in Sekunden ab dem Beginn der Ausführung eines Pipeline-Laufs auf einem Worker bis zum Abschluss aller Aufgaben, die die gesamte aktive Laufzeit der Pipeline angibt.

Tabelle 5: Metadaten zur Pipeline-Laufdauer
Metadaten Beschreibung
Metric Name ibm_toolchain_pipeline_run_duration_seconds
Metric Type gauge
Value Type second
Segment By Pipeline ID and Trigger name

Attribute für Segmentierung

Globale Attribute

Die folgenden Attribute stehen für die Segmentierung aller in diesem Abschnitt aufgelisteten Metriken zur Verfügung.

Globale Segmentierungsattribute
Attribut Attributname Attributbeschreibung Gültige Werte
Cloud Type ibm_ctype Cloudtyp Die gültigen Werte sind public oder local.
Location ibm_location Der Standort der überwachten Ressource. Region, Rechenzentrum oder global angeben.
Resource group ibm_resource_group_name Ressourcengruppe, die der Serviceinstanz zugeordnet ist. Eine der in Ihrem Konto verfügbaren Ressourcengruppen auswählen.
Scope ibm_scope Der Bereich der berücksichtigten Datenstichproben. Sie können als Bereich das Konto, eine Organisation oder eine dieser Metrik zugeordnete Bereichs-GUID auswählen.
Service name ibm_service_name Der Name des Service, der diese Metrik generiert. toolchain

Weitere Attribute

Die folgenden Attribute sind für die Segmentierung eines oder mehrerer globaler Attribute verfügbar:

Überprüfen Sie für jede einzelne Metrik die unterstützten Segmentierungsoptionen.

Zusätzliche Segmentierungsattribute
Attribut Attributname Attributbeschreibung
Private worker pool ibm_toolchain_pipeline_worker_pool Die eindeutige ID eines privaten Worker-Pools in Continuous Delivery Pipeline.