Anwendungsfälle für öffentliche Adressbereiche

Öffentliche Adressbereiche vereinfachen die Integration von Netzwerk- und Sicherheitsgeräten in VPC-Umgebungen, indem sie eine bessere Kontrolle über Routing, Sicherheit und Datenverkehrsmanagement ermöglichen.

Sichern Ihrer Workloads in VPC

Um Workloads in einer VPC zu sichern, können Sie öffentliche Adressbereiche zuweisen, um einen sicheren Zugriff auf ausgewählte Dienste oder Anwendungen zu ermöglichen und so den kontrollierten Zugriff auf die Umgebung zu gewährleisten. Konfigurieren Sie als Nächstes Routing-Regeln für diese öffentlichen Endpunkte, um eingehenden Datenverkehr zur Überprüfung an Geräte von Drittanbietern umzuleiten, bevor er sein endgültiges Ziel erreicht. Firewalls setzen dann definierte Sicherheitsrichtlinien durch, indem sie den Datenverkehr überprüfen und dabei Bedrohungen abwehren. Dieser Ansatz vereinfacht die Bereitstellung produktionsreifer Anwendungen mit den Netzwerk- und Sicherheitsdiensten, die in einer VPC erforderlich sind.

Das folgende Diagramm veranschaulicht, wie Sie Ihre Workloads in einer VPC mithilfe öffentlicher Adressbereiche sichern können. Zunächst gelangt der Datenverkehr aus dem Internet über einen reservierten öffentlichen Adressbereich, der an die VPC gebunden ist, in die VPC. Der Datenverkehr wird dann über die Eingangs-Routing-Tabelle an eine Sicherheitsappliance (z. B. eine Firewall oder eine Drittanbieter-Appliance) weitergeleitet, wo er überprüft wird. Nach der Überprüfung wird der Datenverkehr an die geschützten Anwendungen weitergeleitet.

Sichern Sie Ihre Workloads in einer
VPCSichern Sie Ihre Workloads in einer VPC

Bereitstellung hochverfügbarer und ausfallsicherer Workloads in VPC

Um die Ausfallsicherheit von Workloads zu gewährleisten, können Sie öffentliche Adressbereiche nutzen, um bei Ausfällen in einzelnen Zonen einen konsistenten Zugriff auf Dienste aufrechtzuerhalten. Wenn ein Zonenausfall auftritt, wird der Internetverkehr zur Überwachung und Überprüfung an eine Virtual Network Function (VNF)-Appliance umgeleitet, die in einer anderen Zone bereitgestellt ist, wodurch eine hohe Verfügbarkeit innerhalb der VPC gewährleistet wird.

Das folgende Diagramm veranschaulicht, wie Routen und Firewalls mithilfe öffentlicher Adressbereiche konfiguriert werden können, um ein zonübergreifendes Failover zu ermöglichen und hochverfügbare, ausfallsichere Workloads in Ihrer VPC zu unterstützen. Richten Sie zwei Routen ein: Route 1 für den Internetverkehr, der die aktive Firewall in Zone 1 (us-south-1) erreicht, und Route 2 für die passive Firewall in Zone 2 (us-south-2). Die Routen verwenden den öffentlichen Adressbereich als Ziel, wobei der nächste Hop auf die Firewall in der jeweiligen Zone gesetzt ist.

Der öffentliche Adressbereich ist der Zone mit der aktiven Firewall zugeordnet us-south-1. Der über den öffentlichen Adressbereich eingehende Internetverkehr wird gemäß Route 1 an die Active Firewall weitergeleitet, wo er geprüft und gefiltert wird us-south-1. Wenn die aktive Firewall ausgefallen ist, müssen Sie die Zonenzuordnung des öffentlichen Adressbereichs manuell (oder automatisiert) auf aktualisieren us-south-2, damit der eingehende Datenverkehr über Route 2 zur passiven Firewall weitergeleitet wird. Diese Konfiguration gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit der Firewall für die Überprüfung des Internetverkehrs und schützt die Workloads in der VPC auch bei Ausfällen einzelner Zonen.

Bereitstellung hochverfügbarer und ausfallsicherer Workloads in einer
VPCBereitstellung hochverfügbarer und ausfallsicherer Workloads in einer VPC