Über schwebende IPs

Variable IP-Adressen sind IP-Adressen, die vom System bereitgestellt werden und auf die über das öffentliche Internet zugegriffen werden kann. Ihnen wird eine Adresse vom Typ IPv4 zugewiesen, die auf verschiedene Weise für die externe Anbindung genutzt werden kann.

Sie können eine variable IP-Adresse aus dem Pool der verfügbaren Adressen reservieren, die von IBM bereitgestellt werden. Sie können diese Adresse einer Netzschnittstelle einer beliebigen Instanz in derselben Zone zuordnen. Diese Schnittstelle verfügt ebenfalls über eine private IP-Adresse. Jede Floating-IP-Adresse kann nur einer Schnittstelle oder einem öffentlichen Gateway zugeordnet werden. Momentan werden als variable IP-Adressen nur IPv4-Adressen unterstützt.

Externe Konnektivität

Die Anbindung an externe Netzwerke kann entweder über ein öffentliches Gateway, das einem Subnetz zugeordnet ist, oder über eine Floating-IP-Adresse, die einer virtuellen Serverinstanz zugeordnet ist, erfolgen. Verwenden Sie ein öffentliches Gateway für SNAT (Source Network Address Translation) und eine variable IP-Adresse für DNAT (Destination Network Address Translation).

Durch die Zuordnung einer variablen IP-Adresse zu einer Instanz wird die Instanz aus der Viele-zu-1-Netzadressumsetzung des öffentlichen Gateways entfernt.

Diese Tabelle fasst die Unterschiede zwischen den Optionen zusammen:

Externe Konnektivitätsoptionen
Öffentliches Gateway Variable IP-Adresse
Instanzen können ausgehende Verbindungen zum Internet herstellen, aber sie können keine eingehenden Verbindungen aus dem Internet empfangen. Instanzen können Verbindungen zum oder vom Internet herstellen bzw. empfangen.
Stellt Konnektivität für ein ganzes Teilnetz bereit. Stellt Konnektivität für eine einzelne Instanz bereit.

Verwenden Sie für eine sichere externe Konnektivität den VPN-Service, um Ihre VPC mit einem anderen Netz zu verbinden. Weitere Informationen zu VPN-Instanzen finden Sie unter VPN mit Ihrer VPC verwenden.

Anwendungsfälle für variable IP-Adressen

Das Erstellen einer variablen IP-Adresse ist eine Standardmethode, um externe Konnektivität für Ihre Services zu erhalten.

Anwendungsfall: Externe Konnektivität

Eine freie IP kann jeweils einer virtuellen Serverinstanz oder einem Subnetz zugewiesen werden. Dieselbe schwebende IP kann aufgehoben und verschiedenen virtuellen Serverinstanzen oder Subnetzen neu zugewiesen werden, aber sie kann immer nur an eine Netzwerkschnittstelle gebunden sein.

Das folgende Diagramm zeigt den Unterschied bei der Anwendung externer Konnektivität auf einen Service über ein öffentliches Gateway und eine variable IP-Adresse. In diesem Szenario stellen drei virtuelle Serverinstanzen über ein öffentliches Gateway und eine variable IP-Adresse eine Verbindung zu Services und Kunden her.

Externer Service 1 und externer Service 2 (Protokollierung) empfangen ausgehenden Datenverkehr von der virtuellen Serverinstanz 1 und der virtuellen Serverinstanz 2 über eine einzelne öffentliche Gateway-Verbindung. Die variable IP-Adresse 1, die dieser öffentlichen Gateway-Verbindung zugeordnet ist, ermöglicht den Instanzen des virtuellen Servers, über eine Firewall über die IP-Adresse auf den externen Service 1 zuzugreifen. Der externe Kunde sendet und empfängt Datenverkehr zu und von der virtuellen Serverinstanz 3 über die variable IP-Adresse 2:

Beispiele für externe
für externe