Speicheroptionen

Sie können für jeden virtuellen Server zwischen SAN-Speicher (portierbar) und lokalem Speicher wählen. Der SAN-Speicher bzw. der lokale Speicher kann nach Bedarf durch weitere Produkte ergänzt werden.

Lokaler Speicher

Der lokale Speicher befindet sich auf lokalen Platten für den virtuellen Server-Host. Der lokale Speicher bietet eine verbesserte Leistung bei Lese- und Schreibvorgängen für Platten. Die Platten sind in einer RAID-Konfiguration (Redundant Array of Independent Disks) für Redundanz, Plattenaustausch und Statusüberwachung erstellt, die vollständig von IBM Cloud® verwaltet wird. In neueren Rechenzentren ist dieser Speicher ausschließlich ein Solid-State-Laufwerk (SSD), damit die bestmögliche Leistung erzielt wird. Weitere Informationen zu verfügbaren Rechenzentren für den lokalen SSD-Speicher finden Sie unter Ausgeglichener lokaler Speicher.

Portierbarer SAN-Speicher

Portierbare Speicherdatenträger sind Zusatzspeicherlösungen, die ausschließlich in Virtual Servers verfügbar sind. Der portierbare SAN-Speicher basiert auf den Flashspeicherclustern von IBM Cloud, nicht auf dem lokalen Hostspeicher. Diese Infrastruktur bietet bei der Störung eines Hosts mehr Ausfallsicherheit und kann auch viel größere Datenträger unterstützen. Fällt ein Host aus, werden virtuelle Serverinstanzen, die SAN-basierten Speicher verwenden, automatisch auf andere Hosts migriert und erneut gestartet.

Portierbarer Speicher stellt eine ideale Lösung dar, wenn Sie Daten, die in einem beliebigen Rechenzentrum im IBM Cloud-Netz vorhanden sind, zwischen virtuellen Servern übertragen möchten. Portierbare Speicherdatenträger sind nützlich für Datenbankanwendungen, für die Zugriff auf rohen, unformatierten Blockspeicher erforderlich ist und zum Verschieben großer Dateien zwischen Virtual Servers.

Hinweise zum portierbaren SAN-Speicher

  • Alle sekundären Platten werden als portierbarer Speicher angehängt. In den meisten Fällen können diese sekundären Platten jederzeit abgehängt werden, um das Verschieben auf andere virtuelle Server zu ermöglichen.
  • Bei öffentlichen virtuellen Servern, die ausgeglichenen lokalen Speicher verwenden, können primäre oder sekundäre Platten nicht abgehängt werden.
  • Sie können die Platten einem anderen Server zuordnen, wenn die Änderung das Datenträgerkontingent oder die maximale Datenträgergröße des virtuellen Zielservers nicht überschreitet.
  • Verschobene Platten werden in den Speichertyp des Zielservers konvertiert.
  • Wenn ein portierbarer Speicherdatenträger einem virtuellen Server in einem anderen Rechenzentrum als dem ursprünglichen virtuellen Server zugeordnet ist, kopiert IBM Cloud den Datenträger in das SAN im neuen Rechenzentrum. Das System überprüft daraufhin die Integrität des kopierten Datenträgers und entfernt den ursprünglichen portierbaren Datenträger aus dem ursprünglichen Rechenzentrum-SAN.

Beschränkungen für LVM

Das Management logischer Datenträger (LVM: Logical Volume Management) wird nicht als bootfähiges Partitionierungsschema unterstützt. Mit der richtigen Unterstützung und Konfiguration des Betriebssystems können Sie sekundäre virtuelle Serverplatten für die LVM-Partitionen verwenden. LVM ist jedoch kein unterstütztes Dateisystem für Imagevorlagen oder Flex-Images.

Ergänzender Speicher

Virtuelle Server sind vollständig kompatibel mit File Storage for Classic Und Block Storage for Classic, Und IBM Cloud® Object Storage. Diese Speichertypen werden für Clusterlaufwerke, gemeinsam genutzten Dateispeicher, Archivspeicher sowie für umfangreiche Speicheranforderungen oder spezifische Leistungsanforderungen empfohlen.

Weitere Informationen zu Optionen mit ergänzendem Speicher finden Sie in den folgenden Ressourcen:

Nächste Schritte

Weitere Informationen zur Verwendung portierbarer Speicherdatenträger finden Sie in den folgenden Tasks: