Informationen zur Routenfilterung
Sie können sowohl Import-als auch Exportfilter für einen Direct Link konfigurieren.
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Importroutenfilter gelten für lokale Routen, die über den Direktlink gelernt und den virtuellen Verbindungen des Gateways bekannt gegeben werden. Wird eine Route durch einen Importfilter verweigert, wird sie nicht zur Routing-Tabelle des Direct Links hinzugefügt.
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Exportroutenfilter gelten für die virtuellen Verbindungsrouten, die durch den Direktlink gelernt wurden. Diese Filter bestimmen, welche Routen dem lokalen Netz zugänglich gemacht werden. Wenn eine Route durch einen Exportfilter verweigert wird, wird sie in die Routing-Tabelle des Direct Links aufgenommen, aber dem Edge-Router des Kunden (CER) nicht zugänglich gemacht.
Sie können mehrere Filter beider Richtungen auf einen direkten Link anwenden. Erstellen Sie zunächst die Filter und ordnen Sie diese anschließend innerhalb der Import- bzw. Exportroutenfilterliste an. Die Entscheidung, eine Route zuzulassen oder abzulehnen, wird durch den ersten passenden Filter in der Filterliste bestimmt. Wenn kein Filter übereinstimmt, wird der Standardfilter der Richtung angewendet.
Routenfilterkonfigurationen fungieren nicht als Firewall. Routenfilter wirken sich nur auf die Teilnetze aus, die vom lokalen Netz erkannt werden. Routenfilter wirken sich nicht auf die Adressen im Teilnetz aus, nachdem sie gelernt wurden.
Zu den Routenfiltern gehören ein Präfix (eine Adress-und Maskenlänge), eine optionale Mindestübereinstimmungslänge (GE, größer-gleich) und eine maximale übereinstimmende Länge (LE, kleiner-gleich). Zusammen bilden diese Werte die Präfix-Übereinstimmungsspezifikationen des Routenfilters und legen fest, ob der Filter auf eine bestimmte Route angewendet wird.