Informationen zu Direct Link on Classic
IBM Cloud® Direct Link on Classic-Angebote stellen Konnektivität zwischen einer externen Quelle und dem privaten IBM Cloud-Netz eines Kunden bereit. Direct Link on Classic kann als Alternative zur traditionelle Site-to-Site-VPN-Lösung angesehen werden, die für Kunden konzipiert ist, die eine konsistentere Konnektivität mit höherem Durchsatz zwischen einem fernen Netz und ihren IBM Cloud-Umgebungen benötigen.
Direct Link on Classic-Angebote
Es stehen vier Verbindungstypen zur Verfügung:
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Mit Direct Link Connect on Classic können Kunden eine Verbindung über unsere Netzbetreiberpartner nutzen, die ein Facility-basiertes Netz besitzen und betreiben. Ein Connect-Provider ist ein Network Service Provider (NSP), der bereits über Multi-Tenant-Verbindungen mit hoher Kapazität (auch bekannt als _Netz-zu-Netz-Schnittstelle_oder NNI) mit dem IBM Cloud -Netz verbunden ist. Kunden können meist eine virtuelle Verbindung bei diesem Provider erwerben, der Konnektivität zu reduzierten Kosten ermöglicht, da die physische Verbindung von IBM Cloud zum Connect-Provider bereits vorhanden ist und mit anderen Kunden gemeinsam genutzt wird.
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Mit Direct Link Dedicated on Classic können Kunden eine glasfaserbasierte Single-Tenant-Querverbindung zum IBM Cloud-Netz herstellen. Dieses Angebot kann von Kunden mit Colocation-Räumlichkeiten, die an IBM Cloud-Bereitstellungspunkte und -Rechenzentren grenzen, sowie von Netzserviceanbietern, die Verbindungen zum Kundenstandort oder zu anderen Rechenzentren bereitstellen, genutzt werden.
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Mit Direct Link Exchange on Classic können Kunden einen Exchange-Provider für die Konnektivität zu IBM Cloud nutzen. Ein Austausch-Provider ist ein Colocation-oder Rechenzentrumsprovider, der bereits über Multi-Tenant-Verbindungen mit hoher Kapazität (auch bekannt als _Netz-zu-Netz-Schnittstelle_oder NNI) mit dem IBM Cloud -Netz verbunden ist. Kunden können meist eine virtuelle Verbindung bei diesem Provider erwerben, der Konnektivität zu reduzierten Kosten ermöglicht, da die physische Verbindung von IBM Cloud zum Exchange-Provider bereits vorhanden ist und mit anderen Kunden gemeinsam genutzt wird.
Der Dienst IBM Cloud Direct Link on Classic ist ein gerouteter OSI-Dienst Layer-3. Er bietet bei einer niedrigen Latenz und Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gb/s eine direkte Verbindung zum Backbone des privaten IBM Cloud-Netzes. Für mehr Flexibilität bei der Erstellung dieser Layer-3 Konnektivität ermöglicht IBM Cloud Direct Link on Classic den Kunden die Verwendung:
- Dual IP für ferne Hosts
- NAT
- Tunnelung für BYOIP (Bring Your Own IP)
Direct Link on Classic - Anwendungsfälle
Unter den folgenden Links finden Sie die wichtigsten Funktionen und Vorteile der einzelnen IBM Cloud® Direct Link on Classic-Lösungen.
Die Lösung Direct Link Connect on Classic
Allgemeine Anwendungsfälle: Die Connect-Lösung ermöglicht es Kunden, einen Netzserviceprovider (Network Service Provider, NSP) zum Bereitstellen einer Verbindung zu IBM Cloud-Standorten zu verwenden. Dieses Angebot bietet in der Regel Konnektivität zu geringeren Kosten, da die physische Verbindung zwischen IBM Cloud und dem Netzserviceanbieter bereits vorhanden ist und mit anderen Kunden gemeinsam genutzt wird.
Abschlussort: IBM Cloud-Bereitstellungspunkt (Point of Presence, PoP).
Typische Bereitstellungszeit: 5 bis 10 Tage, nachdem die Verbindung den Austausch erreicht hat. Die gesamte Bereitstellungszeit kann je nach Standort und Anforderungen zwischen 30 und 60 Tagen betragen, wenn eine Verbindung bei einem Netzserviceanbieter oder Netzbetreiber bestellt wird.
Einzelheiten zur Querverbindung: Physikalische Cross-Connects für die sichere Direct Link Connect on Classic-Verbindung werden zwischen IBM Cloud und dem Connect-Anbieter unterhalten. Kunden fordern eine "virtuelle Verbindung" vom Cloud Connect-Provider an, mit der die logische Konnektivität zu IBM Cloud eingerichtet wird, sobald der Kunde mit dem Cloud Connect-Provider vernetzt ist.
Optionen für Portgeschwindigkeiten: Sie können zwischen 50 Mb/s, 100 Mb/s, 200 Mb/s, 500 Mb/s, 1 Gb/s, 2 Gb/s und 5 Gb/s wählen.
Ungefähre Latenz: Die Latenz beträgt ungefähr 1,5 ms im Nahbereich (Rechenzentren mit demselben Präfix aus drei Buchstaben wie DAL, AMS, MEL). Siehe Looking Glass für Live-Messungen der Standortlatenz PoP-to-PoP ( P2P ).
IBM Colocation-Services: Keine.
Redundanz: Von IBM Cloud wird im Rahmen des Produkts keine Redundanz bereitgestellt. Zum Einrichten einer redundanten Konnektivität müssen Kunden zwei Verbindungen zu verschiedenen XCR-Routern erwerben und BGP für jede Direct Link on Classic-Verbindung nach Bedarf konfigurieren. Beispiele für Optionen sind Niedrigste MED bevorzugen, _Höchste lokale Präferenz bevorzugen_oder kürzere AS-Pfade bevorzugen.
Optionen 'Local Routing' und 'Global Routing': Die Option 'Local Routing' ist die Standardoption für die Routenwahl. Sie bietet Zugriff auf Rechenzentren in demselben Markt wie der Direct Link-Bereitstellungspunkt (z. B. als DAL, AMS oder MEL bezeichnet). Die Option 'Global Routing' ist als Add-on erforderlich, um Ihre IBM Cloud-Ressourcen mit anderen IBM Cloud-Ressourcen in Rechenzentren außerhalb des lokalen Marktes zu verbinden. Sie wird verwendet, um Workloads durch mehrere IBM Cloud-Ressourcen gemeinsam zu nutzen (zum Beispiel durch Dallas und Ashburn oder durch Dallas und Frankfurt).
Die Lösung Direct Link Dedicated on Classic
Mit der Lösung Direct Link Dedicated on Classic können Kunden eine glasfaserbasierte Single-Tenant-Querverbindung zu ihrer eigenen privaten IBM Cloud-Netzverbindung herstellen. Dieses Angebot kann von Kunden mit Colocation-Einrichtungen genutzt werden, die an IBM Cloud-Bereitstellungspunkte und -Rechenzentren grenzen. Außerdem kann es von Netzserviceanbietern genutzt werden, die Verbindungen zum Kundenstandort oder zu anderen Rechenzentren bereitstellen.
Übliche Anwendungsfälle: Optimal für hybride Workloads, Provider-übergreifende Workloads, umfangreiche oder häufige Datenübertragungen, private Workloads und die Umgebungsverwaltung. Diese Option wird meistens in den folgenden Fällen ausgewählt: 1. Der gewünschte Bereitstellungspunkt verfügt nicht über den gewünschten Netzbetreiber oder Netzserviceanbieter, 2. Hochleistungs-Workloads erfordern einen hohen Durchsatz oder 3. Es bestehen Compliance-Anforderungen, die von den Implementierungsmodellen Exchange und Connect nicht erfüllt werden können.
Anwendungsfall 1: Kundeneinrichtung für IBM Cloud
Anwendungsfall 2: Kundenkolokation zu IBM Cloud
Abschlussort: IBM Cloud-Bereitstellungspunkt oder -Rechenzentrum.
Typische Bereitstellungszeit: 10 bis 15 Werktage, nachdem die neue Verbindung den Bereitstellungspunkt erreicht hat. Die gesamte Bereitstellungszeit kann je nach Standort und Anforderungen zwischen 30 und 60 Tagen betragen, wenn eine Verbindung bei einem Netzserviceanbieter oder Netzbetreiber bestellt wird.
Details zu Querverbindungen: IBM Cloud stellt ein Bevollmächtigungsschreiben (LOA, Letter of Authorization) bereit, mit dem ein Kunde Ethernet-Glasfaserverbindungen (nur Monomode-Glasfaser, entweder 1Gig-LX oder 10Gig-LR) bestellen kann, die vom Kunden oder Provider zum IBM Cloud-CFA-Abschlusspunkt verlaufen, der an die Infrastruktur des Routers für Querverbindungen (XCR) angebunden ist. Die Wellenlänge muss hierbei 1310 nm betragen.
Optionen für Portgeschwindigkeiten: Sie können zwischen 1 Gb/s, 2 Gb/s, 5 Gb/s und 10 Gb/s wählen.
Ungefähre Latenz: Die Latenz beträgt ungefähr 1,5 ms im Nahbereich (Rechenzentren mit demselben Präfix aus drei Buchstaben wie DAL, AMS, MEL). Siehe Looking Glass für Live-Messungen der Standortlatenz PoP-to-PoP ( P2P ).
IBM Colocation-Services: Keine.
Redundanz: Von IBM Cloud wird im Rahmen des Produkts keine Redundanz bereitgestellt. Zum Einrichten einer redundanten Konnektivität müssen Kunden zwei Verbindungen zu verschiedenen XCR-Routern erwerben und BGP für jede Direct Link on Classic-Verbindung nach Bedarf konfigurieren. Beispiele für Optionen sind Niedrigste MED bevorzugen, _Höchste lokale Präferenz bevorzugen_oder kürzere AS-Pfade bevorzugen.
Optionen 'Local Routing' und 'Global Routing': Die Option 'Local Routing' ist die Standardoption für die Routenwahl. Sie bietet Zugriff auf Rechenzentren in demselben Markt wie der Direct Link-Bereitstellungspunkt (z. B. als DAL, AMS oder MEL bezeichnet). Die Option 'Global Routing' ist als Add-on erforderlich, um Ihre IBM Cloud-Ressourcen mit anderen IBM Cloud-Ressourcen in Rechenzentren außerhalb des lokalen Marktes zu verbinden. Sie stellt eine Möglichkeit bereit, Workloads durch mehrere IBM Cloud-Ressourcen gemeinsam zu nutzen (zum Beispiel durch Dallas und Ashburn oder durch Dallas und Frankfurt).
Die Lösung Direct Link Exchange on Classic
Mit der Lösung Direct Link Exchange on Classic können Kunden einen Cloud Exchange-Provider nutzen, um Konnektivität zu IBM Cloud-Standorten bereitzustellen. Dieses Angebot bietet in der Regel Konnektivität zu geringeren Kosten, da die physische Verbindung zwischen IBM Cloud und dem Cloud Exchange-Provider bereits vorhanden ist und mit anderen Kunden gemeinsam genutzt wird.
Übliche Anwendungsfälle: Optimal für hybride Workloads, providerübergreifende Workloads, umfangreiche oder häufige Datenübertragungen mit großer ausgehender Bandbreite, private Workloads und die Umgebungsverwaltung. Diese Option wird in der Regel gewählt, wenn der gewünschte Bereitstellungspunkt bereits über den gewünschten Direct Link Exchange-Provider verfügt.
Abschlussort: IBM Cloud-Bereitstellungspunkt (Point of Presence, PoP).
Typische Bereitstellungszeit: Bei Providern 5 bis 10 Tage nach Eintreffen der Leitung bei der Vermittlungsstelle. Die gesamte Bereitstellungszeit kann je nach Standort und Anforderungen zwischen 30 und 60 Tagen betragen, wenn eine Verbindung bei einem Netzserviceanbieter oder Netzbetreiber bestellt wird.
Details zu Querverbindungen: Für die Cloud Exchange-Verbindung werden physische Querverbindungen zwischen IBM Cloud und dem Cloud Exchange-Provider verwaltet. Kunden fordern eine "virtuelle Verbindung" beim Cloud Exchange-Provider an, mit der die logische Konnektivität zu IBM Cloud eingerichtet wird, sobald der Kunde mit dem Cloud Exchange-Provider vernetzt ist.
Optionen für Portgeschwindigkeiten: Sie können zwischen 50 Mb/s, 100 Mb/s, 200 Mb/s, 500 Mb/s, 1 Gb/s, 2 Gb/s und 5 Gb/s wählen.
Ungefähre Latenz: Die Latenz beträgt ungefähr 1,5 ms im Nahbereich (Rechenzentren mit demselben Präfix aus drei Buchstaben wie DAL, AMS, MEL). Siehe Looking Glass für Live-Messungen der Standortlatenz PoP-to-PoP ( P2P ).
IBM Colocation-Services: Keine.
Redundanz: Von IBM Cloud wird im Rahmen des Produkts keine Redundanz bereitgestellt. Zum Einrichten einer redundanten Konnektivität müssen Kunden zwei Verbindungen zu verschiedenen XCR-Routern erwerben und BGP für jede Direct Link on Classic-Verbindung nach Bedarf konfigurieren. Beispiele für Optionen sind Niedrigste MED bevorzugen, _Höchste lokale Präferenz bevorzugen_oder kürzere AS-Pfade bevorzugen.
Optionen 'Local Routing' und 'Global Routing': Die Option 'Local Routing' ist die Standardoption für die Routenwahl. Sie bietet Zugriff auf Rechenzentren in demselben Markt wie der Direct Link-Bereitstellungspunkt (z. B. als DAL, AMS oder MEL bezeichnet). Die Option 'Global Routing' ist als Add-on erforderlich, um Ihre IBM Cloud-Ressourcen mit anderen IBM Cloud-Ressourcen in Rechenzentren außerhalb des lokalen Marktes zu verbinden. Sie stellt eine Möglichkeit bereit, Workloads durch mehrere IBM Cloud-Ressourcen gemeinsam zu nutzen (zum Beispiel durch Dallas und Ashburn oder durch Dallas und Frankfurt).