Befehle und Argumente für Ihre Workloads definieren

Wenn Sie ein Container-Image für Ihre IBM Cloud® Code Engine-Workloads erstellen, können Sie Befehle und Argumente für den Job oder die Anwendung definieren, die während der Ausführung verwendet werden sollen.

Container-Images bestehen aus zwei Bestandteilen an Metadaten, von denen der Container-Laufzeit signalisiert wird, welcher Befehl im Image ausgeführt werden soll, wenn der Container erstellt wird. Diese Metadatenfelder weisen die Bezeichnungen Entrypoint (Einstiegspunkt) und Command (Befehl) auf. Für Benutzer, die mit Dockerfiles vertraut sind: Die Felder entsprechen den Befehlen ENTRYPOINT und CMD. Diese beiden Felder enthalten Arrays von Zeichenfolgen, die kombiniert werden, um die Befehlszeile zu erstellen, die verwendet wird, wenn der Container ausgeführt wird.

Beispiel: Wenn im Container-Image Entrypoint den Wert /myapp und Command den Wert --debug aufweist, lautet der vollständige ausgeführte Befehl /myapp --debug (ein Array mit zwei Zeichenfolgen). Beachten Sie hierbei folgendes: Wenn Entrypoint (Einstiegspunkt) ein leeres Array ist, ist das erste Array-Element des Arrays Command (Befehl) die im Container ausgeführte ausführbare Datei, da diese Aktion eine Verkettung von zwei Arrays ist.

Bei Erstellung einer Code Engine-Anwendung oder eines -Jobs können Sie Werte für die Arrays Entrypoint (Einstiegspunkt) und Command (Befehl) angeben.

Namen fürDocker und Code Engine
Beschreibung Image Code Engine-Name
Der Befehl, der vom Container ausgeführt wird. ENTRYPOINT command
Die Argumente, die an den Befehl übergeben werden. Command args
  • Wenn --command verwendet wird, wird jeder Entrypoint-Imagewert überschrieben und jeder Command-Imagewert ignoriert.
  • Wenn --argument verwendet wird, wird jeder Wert für Command überschrieben.

Um diesen Prozess besser zu verstehen, sehen Sie sich die folgenden Beispiele an:

Images und Code Engine Beispiele
Image Entrypoint Image Command Code Engine command Code Engine args Ausgeführter Befehl
/myapp --debug <not set> <not set> /myapp --debug
/myapp --debug /myapp2 <not set> /myapp2
/myapp --debug <not set> -d /myapp -d
/myapp --debug /myapp2 -d /myapp2 -d

Sie können die folgenden Werte mithilfe der Optionen --command und --argument in der Befehlszeilenschnittstelle für Apps und Jobs und mithilfe der Eingabefelder Command und Arguments in der Konsole für Jobs angeben. Weitere Informationen finden Sie unter App mit Befehlen und Argumenten bereitstellen und Job mit Befehlen und Argumenten ausführen.