Daten verschlüsseln
IBM Cloud® Object Storage stellt mehrere Optionen zum Verschlüsseln Ihrer Daten zur Verfügung.
Standardmäßig werden alle Objekte, die in IBM Cloud Object Storage gespeichert werden, mit nach dem Zufallsprinzip generierten Schlüsseln und einer Alles-oder-nichts-Transformation (AONT) verschlüsselt. Dieses Standardverschlüsselungsmodell bietet zwar Sicherheit für ruhende Daten, für einige Workloads ist jedoch ein uneingeschränkter Zugriff auf die verwendeten Verschlüsselungsschlüssel erforderlich. Sie können Ihre Schlüssel manuell auf Objektbasis verwalten, indem Sie eigene Verschlüsselungsschlüssel bereitstellen, die als Serverseitige Verschlüsselung mit vom Kunden bereitgestellten Schlüsseln(SSE-C) bezeichnet werden.
Mit Object Storage haben Sie auch die Möglichkeit, die Integrationsfunktionen mit IBM Cloud®-Schlüsselmanagementservices wie IBM® Key Protect und Hyper Protect Crypto Services zu verwenden. Abhängig von den Sicherheitsanforderungen können Sie entscheiden, ob IBM Key Protect oder IBM Hyper Protect Crypto Services für Ihre IBM Cloud Object Storage-Buckets verwendet werden sollen.
IBM® Key Protect for IBM Cloud® unterstützt Sie bei der Bereitstellung verschlüsselter Schlüssel für Apps in IBM Cloud®-Services. Während des Managements des Lebenszyklus Ihrer Schlüssel können Sie davon profitieren, dass Ihre Schlüssel mithilfe von cloudbasierten Hardwaresicherheitsmodulen (HSMs) mit Zertifizierung nach FIPS 140-2 Level 3 geschützt werden, die einen Schutz gegen Informationsdiebstahl bieten.
Hyper Protect Crypto Services ist ein dediziertes Single-Tenant-Hardwaresicherheitsmodul (HSM), das von Ihnen gesteuert wird. Der Service basiert auf FIPS 140-2 Stufe 4-zertifizierter Hardware, der höchsten Sicherheitsstufe, die von Cloud-Providern der Branche angeboten wird.
Einen detaillierten Überblick zu den beiden Services finden Sie in der Produktdokumentation zu IBM® Key Protect for IBM Cloud® und Hyper Protect Crypto Services.