Verwendung des Verteidigungsmodus für DDoS Angriffe
Wenn Ihre Website von DDoS angegriffen wird, können Sie den Verteidigungsmodus einschalten, um den Angriff schnell zu entschärfen. Der Verteidigungsmodus verwendet zusätzliche Sicherheitsprüfungen, um Angriffe auf Layer 7 DDoS zu entschärfen, indem er validierte Benutzer durchlässt, während verdächtiger Datenverkehr blockiert wird. Die folgende Anleitung erklärt, wie der Verteidigungsmodus auf Domänen- oder Seitenebene angewendet wird und was zu erwarten ist, wenn er aktiviert ist.
Um Ihre gesamte Domain in den Verteidigungsmodus zu versetzen, wenn Sie angegriffen werden, aktivieren Sie den "Verteidigungsmodus" auf der Übersichtsseite CIS. Wenn aktiviert:
- Begrenzen oder drosseln Sie Anfragen von IBM CIS, da CIS Cloud die Bandbreite benötigt, um Sie in Ihrer Situation zu unterstützen.
- Bei Bedarf können Sie bestimmte Länder und Besucher sperren.
- Die Besucher sehen eine Zwischenseite, und der Zugriff auf Ihre Website kann vorübergehend unterbrochen werden, was sich auf die Analyse auswirken kann.
Der Verteidigungsmodus ist standardmäßig deaktiviert und als letztes Mittel gedacht, wenn eine Zone angegriffen wird.
Selektive Anwendung des Verteidigungsmodus
Anstatt den Verteidigungsmodus für die gesamte Domain zu aktivieren, können Sie ihn auf bestimmte Seiten oder Site-Abschnitte anwenden, indem Sie die Sicherheitsstufe mit einer Konfigurationsregel anpassen.
Betrachten Sie zum Beispiel das folgende Szenario zum Abgleich eingehender Anfragen:
- Feld:
URI Path - Operator:
starts with - Wert:
/admin
-
Wenn Sie den Ausdruckseditor verwenden, geben Sie den folgenden Ausdruck ein.
(starts_with(http.request.uri.path, "/admin")) -
Wählen Sie für den Verteidigungsmodus "Hinzufügen" aus.
-
Schalten Sie den Schalter auf 0n.
Um bestimmte ASNs (Hosts/ISPs, die IP-Adressen besitzen), Länder oder IP-Bereiche anzusprechen, verwenden Sie IP-Zugriffsregeln.
Potenzielle Probleme
Im Defense-Modus muss der Browser JavaScript unterstützen, um die Zwischenseite anzuzeigen und weiterzuleiten. Diese Anforderung kann sich auf Analysetools von Drittanbietern auswirken, die den Datenverkehr bei aktivem Verteidigungsmodus möglicherweise nicht genau aufzeichnen.